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2016

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Erklärung von Ascona - 10 Grundsätze für eine moderne Suchtpolitik

Mit der «Erklärung von Ascona» formulieren Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Verwaltung sowie Fachpersonen und Konsumierende eine zukunftsgewandte Perspektive für die schweizerische Suchtpolitik.

Die Erklärung ist das Ergebnis der SuchtAkademie, die vom 27. bis 29. Oktober 2016 unter dem Motto «Auf zu einer neuen Suchtpolitik» auf dem Monte Verità in Ascona stattgefunden hat. Sie strebt an, eine zeitgemässe, ausgewogene Suchtpolitik zu schaffen, die sich auf alle Formen des Konsums bezieht und eine umfassende Schadenminderung bei allen Formen des Konsums zu erreichen. Zu diesem Zweck hält die Erklärung unter anderem fest, dass eine zeitgemässe Suchtpolitik von der Realität, nicht von einer idealisierten Vorstellung des menschlichen Verhaltens ausgehen muss. Erwachsene sollen frei sein, zu konsumieren. Ihnen steht aber – wenn notwendig – auch Hilfe und Unterstützung zu, da nicht alle die gleichen Kompetenzen im Umgang mit dem Konsum haben. Die Regulierung aller Märkte (also die Legalisierung und anschliessende gesetzliche Einschränkung aller psychoaktiver Substanzen) würde erlauben, die Konsumierenden über eine Steuer an den Folgekosten des Konsums zu beteiligen.

Vollständige Erklärung von Ascona

Kontakt: Stefanie Knocks, Stv. Generalsekretärin, knocks@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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2015

 

 

Konsultation zur Strategie Nichtübertragbare Krankheiten (NCD)

Mit seiner Agenda «Gesundheit 2020» will der Bundesrat in Zukunft die Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung intensivieren. Das BAG wurde 2014 deshalb beauftragt, gemeinsam mit seinen Partnern eine Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten zu entwickeln. Der Entwurf zur Strategie liegt nun vor. Gemeinsam mit seinen Fachgruppen der Suchtprävention hat der Fachverband Sucht eine Stellungnahme dazu erarbeitet.

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Anhörung Strategie Sucht: Stellungnahme des Fachverbands Sucht

2014 hat der Bundesrat im Kontext seines Programms «Gesundheit 2020» entschieden, die Gesundheitsförderung und die Vorbeugung von Krankheiten zu intensivieren. Er hat das Bundesamt für Gesundheit BAG damit beauftragt, gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen bis 2015 eine Nationale Strategie Sucht und bis 2016 die dazugehörenden Massnahmenpläne für deren Umsetzung zu erarbeiten. Der Entwurf zur Strategie (Nationale Strategie Sucht 2017 - 2024) liegt nun vor. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Fachgruppen hat der Fachverband Sucht eine umfassende Stellungnahme dazu erarbeitet.

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2014

 

 

Drogenpolitik mit Zukunft: Entkriminalisierung/Legalisierung des Konsums und Reglementierung des Handels

Die Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS-CPA veröffentlicht ein Grundlagenpapier, das die heutige Drogenpolitik als unzulänglich outet. Die darin präsentierte Analyse belegt erstmals mit Zahlen, dass es für eine zukunftsfähige Schweizer Drogenpolitik neue Ansätze braucht. Die Resultate stützen die Städte, die Cannabis versuchsweise kontrolliert abgeben wollen. (04.2014)

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Elektrische Zigarette: Bericht und Stellungnahme des FTGS

Seit einigen Jahren boomt der Markt der elektrischen Zigarette (E-Zigarette), da diese als «sichere Zigarette» deklariert wird, mit der zudem die Entwöhnung von Tabak wesentlich leichter gelingen soll. In der Schweiz existiert die E-Zigarette seit April 2012. Sie ist in der Regel nikotinfrei und deshalb auch nicht als Tabakfabrikat eingestuft. Im Hinblick auf die Erarbeitung des Tabakproduktegesetzes durch das Bundesamt für Gesundheit BAG wird diese Regelung derzeit in Fachwelt und Medien heftig diskutiert.

Das Forum Tabakprävention und Behandlung von Tabakabhängigkeiten in Gesundheitsinstitutionen Schweiz (FGTS) hat nun einen Bericht und eine Stellungnahme dazu verfasst, die vom Fachverband Sucht unterstützt wird. (2014)

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Fünf Jahre nach der Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes: eine Bilanz

Am 30. November 2008 haben die Schweizer Bürgerinnen und Bürger die Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes angenommen. Damit wurde die erfolgreiche Viersäulen-Drogenpolitik der Schweiz gesetzlich verankert. Trotzdem dauert die drogenpolitische Debatte auch fünf Jahre nach diesem Moment an, und die Drogenprobleme konnten nicht alle gelöst werden. Wir sind also weiterhin gefordert, uns für eine wirksame Drogenpolitik einzusetzen, die es versteht, die Ansprüche an Gesundheit und soziale Integration sowie Sicherheit, Solidarität und Föderalismus in Einklang zu bringen. (2014)

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2013

 

 

Nothilfe bei Alkoholvergiftungen in Zukunft gefährdet

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) hat gestern entschieden, der Parl. Initiative Bortoluzzi Folge zu leisten. Damit müssen Menschen, die infolge ihres Alkoholkonsums hospitalisiert werden, in Zukunft die Kosten dafür selbst tragen. Die Suchtfachverbände verurteilen diesen Beschluss scharf. Die Kommission bricht das Tabu des Solidaritätsprinzips des Krankenkassensystems am falschen Beispiel: an der Notversorgung von Menschen, die potenziell lebensgefährdet sind.

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Schwarzer Tag für die Alkoholprävention

Der Nationalrat hat bei der heutigen Debatte des Alkoholgesetzes den Alkoholmarkt weiter dereglementiert – indem er die Alkoholpreise gesenkt, die Mittel für die Prävention gekürzt und die Präventionsmassnahmen, die Bundesrat und Ständerat vorgeschlagen hatten, aus dem Alkoholgesetz gestrichen hat. Das ist ein schwarzer Tag für die Menschen, die von einem Alkoholproblem betroffen sind, und für deren Umfeld. (2013)

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Stellungnahme des Fachverbands Sucht zur parlamentarischen Initiative Bortoluzzi

Die parlamentarische Initiative Bortoluzzi verlangt, dass Personen, die aufgrund übermässigen Alkoholkonsums im Spital landen, selbst für die Kosten aufkommen müssen. Da sich das nicht alle leisten können, wird damit nicht nur ein Zweiklassensystem bei der Versorgung im Notfall geschaffen, sondern auch die Gesundheit und das Leben der Betroffenen gefährdet. (2013)

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Medienmitteilung zum Alkoholgesetz

Gemeinsam mit der «Koalition für eine verantwortungsvolle Alkoholpolitik» veröffentlicht der Fachverband Sucht folgende Medienmitteilung zur Totalrevision des Alkoholgesetzes. (15.03.13)

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2012

 

 

Geldspiele: Fachverband empfiehlt ja zum Verfassungsartikel

Am 11. März 2012 wird das Schweizer Stimmvolk über den «Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke» abstimmen. Der Fachverband Sucht unterstützt den Verfassungsartikel als Grundlage für eine gesetzliche Verbesserung der Spielsucht-Prävention. (2012)

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Alkoholgesetz: Bundesrat beugt sich dem Druck der Wirtschaft

Heute hat der Bundesrat die Revision des Alkoholgesetzes der Öffentlichkeit vorgestellt. Er unterstreicht zwar die Notwendigkeit einer starken Alkoholprävention – präsentiert aber trotz punktueller Verbesserungen eine eigentliche Liberalisierungsvorlage. Der Fachverband Sucht äussert sich enttäuscht: Solange ein Apfel teurer ist als ein Bier, könne von Jugendschutz und Prävention nicht ernsthaft die Rede sein. (2012)

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2011

 

 

Bundesrat tut nichts gegen Billigalkohol

Bundesrat tut nichts gegen Billigalkohol
Heute hat der Bundesrat Grundsatzentscheide zur Revision des Alkoholgesetzes gefällt (Alkoholgesetz). Seine Beteuerung, den Jugendschutz ernst zu nehmen, wirkt angesichts des Verzichts auf Massnahmen gegen Billigalkohol und der geplanten Liberalisierung der Spirituosenwerbung doppelzüngig. Kleine Verbesserungen wiegen diese Versäumnisse aus Präventionssicht nicht auf. Dies schreibt der Fachverband Sucht in einem kritischen Mediencommuniqué. (2011)

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