Newsletter «Suchtspiegel»

Abonnieren Sie unseren Online-Suchtspiegel.

 

follow us on twitter  facebook

 

Spenden

Spenden ist eine Form der Solidarität. Informationen, wie auch Sie uns unterstützen können finden Sie hier.

 

Fachgruppen-Mitglieder

Wiki-Login

 

SafeZone

Geldspielegsetz: Der Nationalrat entscheidet weder visionär noch verantwortungsbewusst

Ohne Begeisterung nimmt die Koalition zum Schutz der Spielerinnen und Spieler die heutige (15.03.2017) Abstimmung des Nationalrats zum neuen Geldspielgesetz zur Kenntnis: Die grosse Kammer beschliesst die Öffnung des Geldspielmarktes für Online-Geldspiele für Schweizer Anbieter. Und verpasst dabei, die Bedingungen für den Spielerschutz zu verbessern.

Die Stellungnahme des Fachverbands Sucht dazu entnehmen Sie bitte der Medienmitteilung.

nach oben 

 

Geldspielgesetz: Rechtskommission schiesst IP-Blocking ab

Die Rechtkommission des Nationalrats (RK-N) hat sich am 13. Januar 2017 gegen das IP-Blocking entschieden. Und damit für eine unkontrollierte Öffnung des Online-Geldspielmarkts. Die Folgen wird ein Schwarzmarkt sein, der nicht der zwar nicht toleriert ist, gegen den aber mit rechtlichen Mitteln nicht vorgegangen werden kann. Für den Spielerschutz ist diese Entscheidung verheerend: Im illegalen Markt sind die Angebote nicht regulier- und kontrollierbar, und die Spieler sind den Raffinessen der Anbieter von Online-Geldspielen schutzlos ausgeliefert.

Weitere Informationen finden Sie unten in der Medienmitteilung des Fachverbands Sucht.

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

nach oben 

 

2016

nach oben 

 

Cannabispolitik: Paradigmenwechsel in den USA

Cannabispolitik: Paradigmenwechsel in den USA
Am 8. November 2016 haben Kalifornien und drei weitere Staaten der USA der Regulierung des Cannabismarktes zugestimmt. Ein besonders wegweisendes Gesetz dazu hat Kalifornien erlassen. Diese Entwicklungen zeigen: Die politische Debatte zum Umgang mit Cannabis ist erwachsen geworden.

Der neue Weg, den Kalifornien zur Regulierung des Cannabismarktes einschlägt, ist zukunftsträchtig. Der Staat geht mit seiner Initiative «Proposition 64» weiter als die Staaten der USA, die den Cannabismarkt bereits reguliert hatten. Er ist bestrebt, nicht nur den Gesundheitsschutz und die Sicherheit seiner Einwohnerinnen und Einwohner zu sichern, sondern auch die nachhaltige Entwicklung in der Region. Dazu räumt er kleinen Produzenten bevorzugte Konditionen ein, verhindert damit grosse Monopole und Kartelle und verankert die Produktion stark im Gemeinwesen. Mit diesen Massnahmen geht Kalifornien nicht nur gezielt gegen den Schwarzmarkt vor – auch ein Ziel der Marktregulierung – sondern auch gegen die Stigmatisierung und Prekarisierung der schwarzen und lateinamerikanischen Bevölkerung. Diese wird unverhältnismässig oft sanktioniert und inhaftiert aufgrund ihres Cannabiskonsums.

Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung des Fachverbands Sucht.

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

nach oben 

 

Kalifornien für einen verantwortungsvollen Weg im Umgang mit Cannabis

Am 8. November 2016 haben die Bürgerinnen und Bürger Kaliforniens ein wegweisendes Gesetz zur Regulierung des Cannabismarktes angenommen. Dieses geht weiter als die Gesetzgebung der anderen Staaten der USA, die den Cannabismarkt bereits reguliert haben: Kalifornien ist bestrebt, nicht nur den Gesundheitsschutz und die Sicherheit seiner Einwohnerinnen und Einwohner zu sichern, sondern auch die nachhaltige Entwicklung in der Region. Die Medienmitteilung des Fachverbands Sucht dazu finden Sie unter dem folgenden Link.

nach oben 

 

Geldspielgesetz: Der Ständerat hat kein offenes Ohr für die Prävention

Heute hat der Ständerat das neue Geldspielgesetz beraten. Dabei hat er es verpasst, griffige Massnahmen zur Prävention des exzessiven Geldspiels ins Gesetz aufzunehmen.

Medienmitteilung des Fachverbands Sucht und der «Koalition zum Schutz der Spielerinnen und Spieler»

nach oben 

 

Weltweiter Aufruf zur Beendigung des Kriegs gegen die Drogen

Kurz vor Beginn der UN-Sondersession (UNGASS) zum Weltdrogenproblem (19. bis 21. April 2016 in New York) rufen heute weltweit Tausende dazu auf, den Krieg gegen die Drogen zu beenden. In einem Schreiben an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordern sie diesen dazu auf, der repressiven Drogenpolitik der letzten 50 Jahre endlich ein Ende zu setzen. Der Fachverband Sucht hat das Schreiben stellvertretend für die Deutschschweizer Suchtfachorganisationen und Suchtfachleute unterzeichnet.

nach oben 

 

Geldspiele müssen allen dienen!

Am 2. Februar 2016 wird das Geldspielgesetz in der Rechtskommission des Ständerats diskutiert. Damit beginnt die Parlamentarische Phase zu diesem Gesetzgebungsprozess. Die Medienmitteilung der «Koalition zum Schutz der Spielerinnen und Spieler» zeigt auf, wo in diesem Gesetz dringend noch Lücken zu stopfen sind.

nach oben 

 

2015

 

 

Totalrevision Alkoholgesetz und Parl. In. Komatrinkende: erfreuliche Nachrichten für die Prävention

Heute Morgen hat der Nationalrat sowohl die Revision des Alkoholgesetzes wie auch die Gesetzesänderung zur Kostenübernahme bei Alkoholvergiftung (Parl. Initiative Komatrinkende) beerdigt. Damit setzte er ein wichtiges Zeichen und brach den bisherigen Marsch in die falsche Richtung ab. In den kommenden Monaten und Jahren wird es nun darum gehen, wirksame Massnahmen zur Regulierung des Alkoholmarktes auf Bundesebene zu diskutieren und gesetzlich zu verankern.

 

 

Neues Geldspielgesetz: Abkehr des Bundesrates von der Prävention

Der Bundesrat hat heute den Entwurf zum neuen Geldspielgesetz veröffentlicht. Darin sieht er keine wirksamen neuen Massnahmen zum Schutz der Spieler vor, sondern fördert vielmehr die Liberalisierung des Geldspielmarktes, insbesondere im Internet. Damit kehrt er sich von der Prävention ab und bringt das Gesetz aus dem Gleichgewicht.

nach oben 

 

Parl. In. Komatrinkende: Mit dem Bundesrat gegen riskante Massnahmen im Umgang mit Menschen mit Alkoholvergiftung

Am 22.10.2015 entscheidet die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-N) über das Schicksal der parlamentarischen Initiative «Komatrinkende sollen Aufenthalte im Spital und in Ausnüchterungszellen selber bezahlen». Die Suchtfachorganisationen unterstützen den Bundesrat entschieden in seiner Ablehnung der Initiative.

nach oben 

 

Totalrevision Alkoholgesetz: Der Nationalrat entscheidet sich für die Alkoholförderung statt für die Prävention

Am 3. Juni 2015 hat der Nationalrat zum zweiten Mal das Alkoholgesetz beraten. Er hat sich dabei nicht nur für eine erhebliche Steuererleichterung zugunsten der Schweizer Schnapsbrenner entschieden, sondern auch gegen das Nachtverkaufsverbot. Damit werden der Prävention nicht nur die Mittel gekürzt (10% der Einnahmen durch die Alkoholsteuer werden den Kantonen für die Bekämpfung des problematischen Alkoholkonsums zur Verfügung gestellt), sondern gleichzeitig die Rahmenbedingungen erschwert. Der Fachverband Sucht appelliert nun an den Ständerat, den nötigen Sachverstand walten zu lassen und auf absurde Steuererleichterungen zu verzichten.

nach oben 

 

2014

 

 

Der Ständerat korrigiert die Entscheide des Nationalrats zumindest teilweise zugunsten der Prävention

Am 24.11.2014 hat der Ständerat zum zweiten Mal das Alkoholgesetz diskutiert und dabei die Entscheide des Nationalrats zumindest teilweise zugunsten der Prävention und Suchthilfe korrigiert. So hat er die sogenannte Ausbeutesteuer wieder aus dem Gesetz gestrichen, die zu erheblichen finanziellen Einbussen für die Prävention geführt hätte, und sich erneut für ein Nachtverkaufsverbot für alkoholische Getränke ausgesprochen.

nach oben 

 

Totalrevision des Alkoholgesetzes: mutige Entscheidungen gefragt

Am 24. November 2014 berät der Ständerat zum zweiten Mal die Totalrevision des Alkoholgesetzes. Für die Suchtfachorganisationen ist klar: Um den missbräuchlichen Alkoholkonsum einzudämmen, tragische Schicksale zu vermeiden und die Gesundheit der Bevölkerung zu stärken, braucht es griffige Massnahmen. Dazu gehören eine Einschränkung der Verkaufszeiten, ein Mindestpreis auf alkoholischen Getränken sowie ein Verbot von Lockvogelangeboten für Spirituosen. Hingegen darf auf keinen Fall an den Mitteln für die Prävention gespart werden.

nach oben 

 

Übermässiger Alkoholkonsum: Eine Bestrafung bringt nichts

Wer wegen übermässigen Alkoholkonsums hospitalisiert wird, soll die Kosten dafür in Zukunft selber bezahlen. Heute (31.10.2014) endet die Vernehmlassung zu einer entsprechenden Revision des Krankenversicherungsgesetzes (KVG). Aus Sicht der Suchtfachorganisationen ist dieser Ansatz alles andere als zielführend: Von ihm ist kein präventiver Mehrwert zu erwarten. Vielmehr erschwert er den Zugang für Betroffene zu Beratung und Therapie und gefährdet die Gesundheit der Betroffenen. Der Fachverband Sucht hat die Vorlage in der Vernehmlassung heftig bekämpft und nimmt, zusammen mit anderen NGO der Prävention und Suchthilfe, in dieser Medienmitteilung nun auch noch öffentlich Stellung dazu. (31.10.2014)

nach oben 

 

Komatrinkende sollen Spitalaufenthalt selbst bezahlen

Wer wegen einer Alkoholvergiftung im Spital landet, soll die Notfallbehandlung selbst bezahlen. Dies soll künftig im Krankenversicherungsgesetz verankert sein – die entsprechende Vernehmlassung startete am 4. Juli 2014. Für Suchtfachleute ist dieses politische Ansinnen der falsche Weg. Er ist teuer, riskant und öffnet der Schuldfrage bei Spitalbehandlungen Tür und Tor. (07.2014)

nach oben 

 

Neues Bundesgesetz über die Geldspiele

Ende April 2014 wurde die Vernehmlassung zum neuen Geldspielgesetz eröffnet. Für Suchtfachorganisationen ist dieses vor allem im Hinblick auf die Prävention von exzessivem Geldspiel interessant und wichtig. Der Fachverband Sucht erarbeitet eine Stellungnahme dazu, welche er seinen Mitgliedern bei Bedarf gerne zur Verfügung stellt. (04.2014)

nach oben 

 

Fachverband Sucht, Weberstrasse 10, 8004 Zürich, T 044 266 60 60, F 044 266 60 61, info@fachverbandsucht.ch | Sitemap | Disclaimer | Impressum | © 2017, Fachverband Sucht