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Publikationen

 

Suchtmonitoring Schweiz: Die neuen Daten sind da

Am 27.Oktober 2014 hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Ergebnisse aus der Suchtmonitoring-Befragung 2013 publiziert.

2013 hat das BAG zum Dritten Mal Daten im Rahmen des schweizerischen Suchtmonitorings erhoben und die Schweizer Bevölkerung telefonisch zu ihrem Umgang mit psychoaktiven Substanzen befragt. Verglichen mit der ersten Befragung?im Jahr 2011 ist der Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen überwiegend stabil geblieben.

Der ausführliche Bericht «Suchtmonitoring Schweiz. Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz im Jahr 2013» findet sich hier.

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Zielgruppenspezifische Angebote in der stationären Suchttherapie

Die Koordinationsstelle act-info-FOS hat im Oktober 2014 den Bericht «Zielgruppenspezifische Angebote in der stationären Suchttherapie – Spezialisierungen, Spannungsfelder und was wir aus den Erfahrungen spezialisierter Einrichtungen lernen können» publiziert.

Seit vielen Jahren führt die Koordinationsstelle act-info-FOS Sitzungen zu ausgewählten praxisrelevanten Themen durch. Die Treffen, die dem Austausch zwischen Forschung und Praxis dienen, werden in einem Bericht dokumentiert. Für die diesjährige «Jahresberichtssitzung» wurde das Thema Zielgruppenspezifische Angebote in der stationären Suchttherapie gewählt. Die dazu eingeladenen ReferentInnen gingen folgenden Fragen nach:
– Welche und wie viel Spezialisierung brauchen wir im stationären Therapiebereich?
– Welche Rolle spielt die Finanzierungspolitik bei dieser Entwicklung?
– Ist Spezialisierung die Zukunft der stationären Suchttherapie?
– Welche Herausforderung stellen bestimmte Zielgruppen an die Einrichtung?
– Welche Voraussetzungen müssen für eine Spezialisierung erfüllt sein?
– Was können wir von spezialisierten Einrichtungen lernen?

Ihre Beiträge geben einen Einblick in den vielfältigen Therapiealltag mit unterschiedlichen KlientInnenengruppen, in die Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen der wichtigen Arbeit.

Der Bericht steht zum Download zur Verfügung.

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Neuerscheinung: Praxisbuch Verhaltenssucht

Im Juni 2014 ist im Verlag Thieme das «Praxisbuch Verhaltenssucht. Symptomatik, Diagnostik und Therapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen» erschienen.

Die Herausgeber Oliver Bilke-Hentsch, Klaus Wölfling und Anil Batra legen in diesem Werk einen breiten Fokus: Neben Glücksspiel- sowie Internet- und Mediensucht werden auch die Themen Kauf- und Sportsucht, das Binge Eating, Sexsucht usw. behandelt. Wichtig bei ihrem Ansatz war dabei der altersphasenbezogene ebenso wie der Diversity- und Gender-Aspekt.

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Leitgedanken zur Abgabe von Benzodiazepinen

Das Bundesamt für Gesundheit, die Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin, die Vereinigung der KantonsärztInnen sowie die Kantonsapothekervereinigung haben gemeinsame Leitgedanken zur Abgabe von Benzodiazepinen veröffentlicht.

Benzodiazepine haben ein Abhängigkeitspotenzial und können missbräuchlich verwendet werden. Abklärung, Beurteilung, Indikation, Verordnung und Abgabe müssen deshalb besonders sorgfältig erfolgen. Das Bundesamt für Gesundheit hat deshalb zusammen mit SuchtmedizinerInnen, KantonsärztInnen und KantonsapothekerInnen Leitgedanken zur Abgabe von Benzodiazepinen veröffentlicht. (09.2014)

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Merkblatt E-Zigarette/E-Shisha

E-Zigaretten sind auch in der Schweiz bereits sehr bekannt und vielerorts sehr einfach zu kaufen. Die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich hat deshalb ein Merkblatt zu diesem Thema herausgegeben.

In E-Zigaretten werden Lösungsmittel mit Aroma-Stoffen und – je nach verwendeter Ampulle – Nikotin verdampft und inhaliert. Aktuell tauchen zudem vermehrt E-Shisha's auf. Das sind billige E-Zigaretten ohne Nikotin. E-Shisha's mit fruchtig, süssen Aroma-Stoffen und attraktiver Gestaltung sprechen vermehrt Kinder und Jugendliche an. Neben der Gesundheitsgefährdung besteht die Gefahr, dass der Konsum zum Einstieg in den Tabakkonsum verleitet. E-Zigaretten mit Nikotin sind nach aktuellem Stand des Wissens eine weniger gesundheitsschädigende Alternative für Rauchende. Trotzdem besteht nach wie vor das Problem der Abhängigkeit. Das Merkblatt der Suchtpräventionsstelle Stadt Zürich gibt viele Informationen rund um die E-Zigarette und E-Shisha’s. Zudem hat die Eidg. Kommission für Tabakprävention (EKTP) ihre Stellungnahme zu den E-Zigaretten überarbeitet und dem aktuellsten Stand des Wissens angepasst. (05.2014)

Merkblatt der Suchtpräventionsstelle Stadt Zürich

Stellungnahme der EKTP

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Neue Themenhefte Suchtmonitoring Schweiz

Im Rahmen des Suchtmonitorings Schweiz, das vom Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegeben wird, wurden im ersten Halbjahr 2014 neue Themenhefte zu den Themen Cannabisgebrauch, Internetnutzung und E-Zigarette veröffentlicht.

Seit 2011 erhebt das Suchtmonitoring repräsentative Daten der Schweizer Bevölkerung zu den Themen Sucht und Konsum von psychoaktiven Substanzen. Im Zentrum stehen dabei Standardfragen zu den Substanzen Alkohol, Tabak und illegale Drogen, und es werden Personen ab 15 Jahren befragt. Zusätzlich zu den Standardfragen, die über den gesamten befragungszeitraum unverändert bleiben, werden in so genannten «Splits» jeweils zusätzliche Daten zu zusätzlichen Themen erhoben. Auf Basis dieser Daten wurden im ersten Halbjahr 2014 drei Themenhefte erarbeitet und publiziert: «Problematischer Cannabisgebrauch im Jahr 2012», «Internetnutzung und problematische Internetnutzung in der Schweiz im Jahr 2013», «Die E-Zigarette in der Schweiz im Jahr 2013». Alle Themenhefte sind auf der Website des Suchtmonitorings abrufbar. (05.2014)

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Alkoholbedingte Kosten in der Schweiz

Das Bundesamt für Gesundheit veröffentlicht eine neue Studie mit dem Titel «Alkoholbedingte Kosten in der Schweiz». Die Studie zeigt auf, dass Alkoholmissbrauch wegen den hohen Kosten, die er verursacht, nicht nur für die betroffenen Personen, sondern für die gesamte Gesellschaft eine Belastung ist. Die gesellschaftlichen Kosten des Alkoholkonsums in der Schweiz betrugen im Jahr 2010 rund 4.2 Milliarden Franken. Die Wirtschaft trägt den grössten Teil dieser Kosten, nämlich 80%. Die restlichen Ausgaben fallen im Gesundheitswesen und in der Strafverfolgung an. (04.2014)

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Bericht der Global Commission on Drug Policy (GCDP)

Der dritte Bericht der GCDP mit dem Titel «Die verheerenden Auswirkungen des Drogenkriegs auf die Volksgesundheit: Die versteckte Hepatitis-C-Epidemie» liegt nun auch in Deutsch vor.

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Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht drei neue Studien

Anlässlich der Veranstaltung «Austausch Sucht - Fokus Jugendliche» vom 13. Februar 2014 veröffentlichte das BAG die folgenden drei neuen Studien:

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