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Wie kann Selbstheilung gefördert werden?

Rund zwei Drittel der Abhängigen schaffen den Ausstieg aus der Sucht praktisch ohne fachliche Hilfe. Wie sehen Selbstheilungsprozesse aus und wie können sie unterstützt werden? Ein Gastbeitrag der Fachgruppe Selbsthilfe & gestützte Selbstheilung.

Wenn nur etwa ein Fünftel der Suchtbetroffenen das Suchtbehandlungssystem erreichen, interessiert – im Sinne einer Diversifizierung der bestehenden Beratungs- und Therapieangebote –, welche minimalen professionellen Anstösse den Selbstheilungsprozess von Suchtbetroffenen unterstützen können. Zudem gibt es für die grosse Anzahl von Personen mit noch nicht manifester Abhängigkeit kaum attraktive Anregungen, ihren Konsum zu überdenken. Wie könnten Risikokonsumenten innere und äussere Ressourcen besser nutzen, um problematisches Verhalten erfolgreich zu bewältigen?

Der Fachgruppe Selbsthilfe & gestützte Selbstheilung des Fachverbands Sucht ist es ein Anliegen, das Wissen um selbstheilungsfördernde Faktoren noch mehr in die praktische Facharbeit zu integrieren und die Möglichkeiten, welche die Selbsthilfe bietet, Fachstellen, Öffentlichkeit und Zielpublikum besser nutzbar zu machen. Gerade jetzt, da die Gesundheitskosten immer mehr steigen und die Ressourcen der Facharbeit immer knapper werden, ist ein Empowerment im Sinne von «Hilfe zur Selbsthilfe» besonders aktuell. Internetbasierte Tools und Selbsthilfeliteratur sind ein wesentlicher Bestandteil davon.

Wichtig erscheint der Fachgruppe darüber hinaus die Sensibilisierung der übrigen AkteureInnen im Gesundheits- und Erziehungsbereich, welche mit dem Thema «Sucht» Berührung haben, bezüglich Selbstheilungsförderung. Nach Harald Klingemann müssen selbstheilungsfördernde Faktoren auf Ebene des Individuums, der Gesellschaft und der Suchtfacharbeit identifiziert und etabliert werden. (17.11.2014)

Interessierte sind herzlich eingeladen, in dieser Fachgruppe am Thema mitzuarbeiten!

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden sich hier: Fachgruppe Selbstheilung & gestützte Selbsthilfe

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Aktuelle Übersichtstabelle zu Art. 3c BetmG

Der Fachverband Sucht führt eine Übersichtstabelle zur Meldebefugnis bzw. zum Stand der Umsetzung des Artikels 3c BtmG in den Kantonen, die er laufend aktualisiert, und die nun Interessierten zur Verfügung steht.

Seit dem 1. Juli 2011 umfasst das revidierte Betäubungsmittelgesetz (BtmG) mit Art. 3c einen Artikel zur Früherkennung und Frühintervention von suchtbedingten Störungen von Kindern und Jugendlichen. Diesem Artikel entsprechend sollen die Kantone spezifische Stellen (Suchtfachstellen, Sozialhilfestellen, Behandlungsstellen) definieren, an die sich Fachkräfte aus dem Gesundheits-, Erziehungs-, Sozial-, Justiz- und Polizeiwesen bei entsprechenden Verdachtsfällen wenden können. Der Fachverband Sucht unterstützt im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) die Kantone auf Wunsch bei der Umsetzung dieses Artikels. Im Zuge dieser Arbeiten wurde eine Übersichtstabelle erstellt, welche den Stand der Umsetzung in den Kantonen beschreibt und die für die Umsetzung beauftragten kantonalen Verantwortlichen sowie die jeweils gewählte Meldestelle auflistet. Diese Tabelle kann nun erstmals zur Verfügung gestellt werden.

Aufgrund der laufenden personellen oder der an die Umsetzung gebundenen juristischen Veränderungen in den Kantonen wird der Inhalt der Liste regelmässig überprüft und gegebenenfalls aktualisiert. Ergänzend stehen zahlreiche Dokumente und Hilfsmittel von einzelnen Kantonen Verfügung – all dies findet sich unter folgendem Link.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Instrument «Erfolgsfaktoren einer wirkungsvollen Alkoholpolitik»

Ab sofort steht den Kantonen das Instrument «Erfolgsfaktoren» zur Verfügung, welches es ihnen ermöglicht, die Stärken und Schwächen sowie das Potenzial ihrer kantonalen Alkoholpolitiken zu analysieren und, falls gewünscht, Ziele für ihre Weiterentwicklung zu definieren.

Das Instrument «Erfolgsfaktoren» wurde vom Bundesamt für Gesundheit in enger Zusammenarbeit mit drei Pilotkantonen (BL, FR und NW), den Fachverbänden (Fachverband Sucht und Groupement Romand d’Etudes des Addictions GREA) und dem Büro Interface erarbeitet und dient der Unterstützung der Kantone. Es richtet sich an die für das Thema Alkohol zuständigen Stellen in der kantonalen Verwaltung, welche ihre Aktivitäten überprüfen und/oder eine kantonale Strategie erarbeiten oder weiterentwickeln möchten.

Für den 3. März 2015 ist eine Einführungsveranstaltung für interessierte VertreterInnen von Kantonen geplant, an welcher das Instrument und die ersten Erfahrungen der Pilotkantone damit präsentiert werden und ein praktisches Kennenlernen des Instruments ermöglicht wird.

Das Instrument «Erfolgsfaktoren» sowie die Handlungsanleitung dazu sind ab dem 19. November 2014 auf der Webseite www.kap-pac.ch
aufgeschaltet.

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Fachtagung «Kooperation in der Suchthilfe» – Rück- und Ausblick

Rund 120 Personen aus dem ganzen Spektrum der Prävention und Suchthilfe hatten sich am 29. Oktober 2014 im Volkshaus Zürich eingefunden, um gemeinsam Hindernisse und Erfolgsfaktoren von Kooperationen in der Suchthilfe zu reflektieren.

Barbara Mühlheim, Grossrätin im Kanton Bern und Leiterin der KODA in Bern, und Toni Berthel, Co-Leiter der Integrierten Suchthilfe Winterthur und Präsident der Eidg. Kommission für Drogenfragen EKDF, führten mit Inputreferaten in das Thema «Kooperation in der Suchthilfe» ein und beleuchteten dieses aus unterschiedlichen Blickwinkeln. In anschliessenden Workshops zu Kooperation zwischen der Suchthilfe und Dritten (z.B. Justizvollzug, Spitex oder HausärztInnen und ApothekerInnen) erörterten die Teilnehmenden, welche Faktoren eine Kooperation behindern oder fördern. Und abschliessend wurde in wechselnden Gruppen diskutiert, wo nun ganz konkret angesetzt werden müsste, um die Kooperationen innerhalb der Suchthilfe oder zwischen dieser und angrenzenden Systemen zu verbessern.

Die Tagungsorganisation ist hoch erfreut über die grosse Anzahl Teilnehmender, die angeregten Diskussionen während des ganzen Tages sowie die erarbeiteten, konkreten Resultate. Diese werden nun in einer interdisziplinären Begleitgruppe weiter bearbeitet. Das heisst, es werden konkrete Handlungsempfehlungen zuhanden verschiedener AdressatInnen (z.B. Bundesamt für Gesundheit, Fachverband Sucht, suchtmedizinische Netzwerke, Institutionen, ihre Geschäftsleitenden und Mitarbeitenden usw. formuliert und diesen übergeben. Die Tagungsteilnehmenden werden über die Resultate dieser Arbeiten informiert. (17.11.2014)

Hier finden Sie sämtliche Tagungsunterlagen

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

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Alkoholpräventionskampagne 2014 – 2016 und Dialogwoche Alkohol 2015

In den letzten Monaten wurde intensiv an der Alkoholpräventionskampagne 2014 – 2016 und der Dialogwoche Alkohol 2015 gearbeitet. Die Resultate sind der neue Kampagnenclaim «Wie viel ist zu viel?», eine verbesserte Wort-/Bildmarke sowie drei geplante Fortbildungen für UmsetzungspartnerInnen.

Die Aktivitäten rund um die Alkoholpräventionskampagne 2014 – 2016 und vor allem zur Dialogwoche Alkohol 2015 in der Deutschschweiz werden vom Fachverband Sucht koordiniert. In dieser Funktion führte er am 11. November 2014 ein interkantonales Austauschtreffen für die UmsetzungspartnerInnen der Dialogwoche durch. An diesem Anlass wurde über das angepasste Kampagnenkonzept, die überarbeitete Wort-/Bildmarke und den neuen Claim der Kampagne informiert. Weiter fand ein Austausch zu den geplanten Aktivitäten in den Kantonen statt.

Von Januar bis März 2015 bietet der Fachverband Sucht zudem drei kostenlose Fortbildungen für die UmsetzungspartnerInnen der Dialogwoche 2015 an, damit sich diese optimal auf diese Woche vorbereiten können. Die Inhalte der Fortbildungen sind: Medienarbeit, die Entwicklung wirkungsvoller Aktionen sowie Grundlagen und Tipps zum Ansprechen von PassantInnen bei Strassenaktionen.

Finanzierungsgesuche für Aktivitäten, die im Rahmen der Dialogwoche 2015 umgesetzt werden, können je nach Kanton bis Mitte November 2014 oder Ende Januar 2015 beim Fachverband Sucht eingereicht werden.

Der Fachverband Sucht steht den UmsetzungspartnerInnen gerne für Fragen und Rückmeldungen zur Verfügung. (17.11.2014)

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Fachtagung «Arbeitslosigkeit und Sucht»: Fazit

Die Fachtagung zum Thema «Arbeitslosigkeit und Sucht», die am 5. Juni 2014 vom Fachverband Sucht und der Expertengruppe Weiterbildung Sucht (EWS) durchgeführt wurde, war ein grosser Erfolg.

Zahlreiche Fachpersonen aus den Bereichen Arbeitsintegration und -vermittlung wie auch Suchtfachpersonen aus Fachstellen, Beratungs- und Therapieeinrichtungen trafen sich im Juni im Rahmen einer Pilotveranstaltung zum Thema «Arbeitslosigkeit und Sucht» im Volkshaus Zürich. Die Ziele, den Austausch zwischen den verschiedenen Berufsfeldern zu fördern und auf diese Dualthematik aufmerksam zu machen, wurden vollumfänglich erfüllt.

Prof. Henkel zeigte zu Beginn der Tagung eingängig auf, dass es wissenschaftliche Nachweise dafür gibt, was für viele in der Praxis eine Selbstverständlichkeit darstellt: z.B., dass die Erwerbsarbeit den Erfolg einer Suchttherapie begünstigt, oder dass umgekehrt eine Behandlung der Abhängigkeit für die berufliche Integration der Betroffenen von grosser Bedeutung ist. In Diskussionen, die im Rahmen von Workshops geführt wurden, wurde Handlungsbedarf in mehreren Bereichen deutlich: gegenseitiges Kennenlernen und ein Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Seiten (Suchtfachpersonen und Fachpersonen der Arbeitsvermittlung und -integration) aufbauen, Sensibilisierung zur Thematik auf nationaler bzw. kantonaler Ebene, Einsatz von Screenings als Hilfsmittel zur Erkennung einer Suchterkrankung für Mitarbeitende von RAV und AMM (Arbeitsrechtliche Massnahmen), Verstärkung bestehender Kooperationen sowie Schulungen.

Unter folgendem Link finden Sie spannende Dokumente zu den Diskussionsergebnissen, zu Praxismodellen erfolgreicher Zusammenarbeit sowie zu den Inputreferaten der Tagung. Zudem finden Sie hier Presseartikel, die über die Tagung geschrieben wurden. (09.2014)

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Tabakprävention und -interventionen in Suchtfachstellen

Zusammen mit dem GREA (Groupement Romand d’Etudes des Addictions) und Ticino Addiction plant der Fachverband Sucht ein Projekt zum Thema «Tabakprävention und -interventionen in Suchtfachstellen». Ein Finanzierungsgesuch für das Projekt wurde beim Tabakpräventionsfonds eingereicht.

In den Jahren 2010 und 2011 haben der Fachverband Sucht, GREA und Ticino Addiction mit Unterstützung des Tabakpräventionsfonds eine nationale Bestandesaufnahme zu Tabakinterventionen in Suchtfachstellen durchgeführt und darauf aufbauende Empfehlungen erarbeitet. Diese Empfehlungen möchten der Fachverband Sucht, GREA und Ticino Addiction nun im geplanten Projekt mit konkreten Massnahmen umsetzen. Leitziel des Projektes ist es, die gesundheitlichen Risiken des Tabakkonsums der KlientInnen von Sucht- und Tabakfachstellen zu reduzieren. Dies soll über die Zusammenarbeit von Suchtfach- und Tabakfachpersonen in sprachregionalen Arbeitsgruppen, über die Erarbeitung von spezifisch auf die Anspruchsgruppen der Suchtfachstellen zugeschnittenen Informationsmaterialien in den Arbeitsgruppen sowie über die Erarbeitung und Durchführung von Weiterbildungen für Suchtfachpersonen erreicht werden. Falls das Projekt finanziert wird, ist der Start für Sommer 2015 vorgesehen. (09.2014)

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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«KAP plus»-Veranstaltung zum Thema «Alkohol und Verkehr»

Wie sieht es mit der Verkehrssicherheit heute aus? Was wird diesbezüglich auf Bundesebene unternommen? Welche alkoholspezifischen Massnahmen beinhaltet «Via sicura»? Die «KAP plus»-Veranstaltung vom 23. September 2014 in Liestal rückt diese Fragen ins Zentrum.

Für die Verkehrssicherheit ist Fahren unter Einfluss von Alkohol eines der grössten Probleme: Alkohol erhöht die Bereitschaft, Risiken einzugehen und beeinträchtigt die Fähigkeiten, die es zum Lenken eines Fahrzeuges braucht. Das Verkehrssicherheitspaket «Via sicura», das am 15. Juni 2012 vom Parlament angenommen wurde, hat zum Ziel, die Anzahl (unter anderem alkoholbedingter) Verletzter und Todesopfer im Strassenverkehr zu reduzieren. An der «KAP plus»-Veranstaltung vom 23. September 2014 in Liestal werden aktuelle Untersuchungen zur Verkehrssicherheit in Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol sowie die geplanten Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Strassenverkehr präsentiert und diskutiert.

Die Einladung und das Programm zur Veranstaltung finden Sie unten.

«KAP» steht für «Kantonale Alkohol-Aktionspläne», und «KAP plus»-Veranstaltungen haben zum Ziel, den Austausch unter den Deutschschweizer Kantonen in Bezug auf alkoholpolitische Massnahmen zu fördern. Sie richten sich in erster Linie an VertreterInnen der Departemente Soziales und Gesundheit, von Suchtfacheinrichtungen sowie der Polizei. Die Veranstaltungen werden von der Eidg. Kommission für Alkoholfragen, der Eidg. Alkoholverwaltung und dem Bundesamt für Gesundheit getragen und vom Fachverband Sucht geplant und durchgeführt. (09.2014)

Kontakt: Raphaela Hügli, Projektleiterin, hügli@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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Alkoholmissbrauch: Welche Interventionen?

Am 19. November 2014 findet in Bern die 12. nationale Tagung «Kantonale Aktionspläne Alkohol» (KAP-Tagung) statt. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Thema: «Alkoholmissbrauch: Welche Interventionen?».

KAP-Tagungen haben zum Ziel, ein aktuelles, alkoholpolitisch relevantes Thema mit der ganzen Vielfalt von AkteurInnen, die auf kantonaler Ebene mit dem Thema Alkohol in Berührung kommen, zu betrachten und kantons- und bereichsübergreifend Lösungsansätze für bestimmte Problemstellungen zu diskutieren. An der KAP-Tagung 2014 steht die Frage im Zentrum, welche Interventionen bei einem missbräuchlichen Alkoholkonsum sinnvoll sind.

In Plenumsreferaten wird diese Frage eingehend beleuchtet, und Good Practice-Modelle geeigneter Interventionen werden vorgestellt und erklärt. An einer Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und dem medizinischen Bereich wird die Frage diskutiert, inwiefern alkoholbedingte Krankheitskosten dem betroffenen Individuum angelastet werden dürfen resp. wie sich medizinische und Sicherheitskosten reduzieren liessen, ohne dass den Betroffenen Nothilfe verweigert wird. Und in Diskussionsgruppen diskutieren die Teilnehmenden Fragen zur Zusammenarbeit der verschiedenen in einen missbräuchlichen Konsum von Alkohol involvierten AkteureInnen (was funktioniert und was funktioniert nicht?). (09.2014)

Die Einladung und das detaillierte Programm wird Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung gestellt.

Kontakt: Raphaela Hügli, Projektleiterin, hügli@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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Dialogwoche Alkohol 2015

Herzstück der nationalen Alkoholpräventionskampagne 2014 – 2016 des Bundesamtes für Gesundheit wird auch dieses Mal wieder die «Dialogwoche Alkohol» sein. Nun ist das Datum bekannt: Die Dialogwoche findet vom 30. April bis 9. Mai 2015 statt.

Zum Start der Zusammenarbeit rund um die Dialogwoche Alkohol mit den UmsetzungspartnerInnen in den Kantonen führte der Fachverband Sucht im Juni zwei Kick Off-Events durch. An diesen Anlässen wurden den Teilnehmenden die Ziele der nationalen Alkoholpräventionskampagne 2014 – 2016 vorgestellt und alle zur Verfügung stehenden Informationen zur Dialogwoche 2015 weitergegeben. Da es noch einige Unklarheiten betreffend der nationalen Kampagne gibt, verzögert sich deren Start. Voraussichtlich wird sie zeitgleich mit der Dialogwoche Alkohol im Frühling 2015 starten.

Der Fachverband Sucht koordiniert die Arbeiten rund um die Dialogwoche Alkohol in der Deutschschweiz und steht den UmsetzungspartnerInnen gerne für Fragen und Rückmeldungen zur Verfügung. (09.2014)

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Aus dem «Suchtpiegel» wird der «Online-Suchtspiegel»

Ende 2013 wurde die Mitgliederzeitschrift des Fachverbands Sucht, der «Suchtspiegel, in seiner bisherigen Form eingestellt. An seine Stelle tritt neu der Online-«Suchtspiegel».

Die Online-Ausgabe des «Suchtspiegels» umfasst nicht nur Informationen aus dem Fachverband (Vorstand, Geschäftsstelle und Fachgruppen), wie Sie sie bereits aus der papiernen Ausgabe des «Suchtspiegels» kennen, sondern integriert neu auch den politischen Newsletter, mit dem der Fachverband Sucht bereits anhin seine Mitglieder und Dritte über laufenden politischen Geschäfte auf nationaler Ebene informierte. Zudem werden die LeserInnen auf die Veranstaltungen und neue Fortbildungen des Fachverbands Sucht sowie auf neue Studien und Publikationen aufmerksam gemacht. In der «Gästerubrik» haben Mitglieder und Nicht-Mitglieder des Fachverbands Sucht die Möglichkeit, sich vorzustellen und über ihre Angebote und Projekte zu informieren. Der Suchtspiegel erscheint neu viermal jährlich, jeweils vor der Session des National- und Ständerats. Möchten Sie aus ihrer Fachgruppe berichten oder ein neues Angebot Ihrer Organisation vorstellen? Dann nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf. (05.2014)

Kontakt: Marion Nehr, Administration, nehr@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 64

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Neues Projekt «Alkohol und häusliche Gewalt»

Der Fachverband Sucht lanciert derzeit ein neues Projekt zum Thema «Alkohol und häusliche Gewalt». Dieses umfasst unter anderem die Information, Sensibilisierung und Vernetzung von Fachpersonen sowie die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen.

Das Projekt «Gewalt und Alkohol: Bedarfsanalyse, Sensibilisierung und Vernetzung, Handlungsempfehlungen» setzt bei der Studie «Gewalt in der Partnerschaft und Alkohol» an, die 2013 vom Bundesamt für Gesundheit BAG publiziert wurde, und greift einige der dort formulierten Handlungsempfehlungen auf. So sind beispielsweise eine Recherche und Aufbereitung von nationalen und internationalen «Good Practice»-Beispielen einerseits von Modellen und Methoden für die Beratung von Betroffenen und anderseits von interdisziplinären Kooperationen vorgesehen. Das Projekt beschäftigt sich aber auch mit der Sensibilisierung der Fachpersonen aus den Bereichen der Sucht- bzw. Alkohol-, TäterInnen- und Opferberatung und hat deren Vernetzung mit zum Ziel. Und nicht zuletzt sollen der weitere Handlungsbedarf in der Schweiz in diesem Bereich festgestellt und Handlungsempfehlungen zuhanden der Fachpersonen in der Praxis sowie entscheidtragender Stellen und Institutionen erarbeitet werden. (05.2014)

Kontakt: Raphaela Hügli, Projektleiterin, huegli@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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Neues Projekt «F+F: Rollenklärung und Entwicklungsperspektiven»

Nach fast 10 Jahren Engagement in der Entstehung und Weiterentwicklung der Früherkennung und Frühintervention (F+F) in der Suchtfachwelt, ist es heute Zeit für eine Standortbestimmung und für die Definition von neuen Entwicklungsperspektiven.

Der Fachverband Sucht ist seit 2006 im Bereich Früherkennung und Frühintervention tätig und hat die raschen Entwicklungen auf diesem Gebiet mitverfolgt. Im Austausch mit Fachpersonen aus dem Bereich der Prävention und Suchthilfe, aber auch aus anderen Bereichen stellt er heute fest, dass die F+F längst nicht mehr nur in «unserem» Bereich angesiedelt ist, und dass sich das Spektrum der Berufsgruppen, die F+F zum Schutze der Kinder und Jugendlichen anwenden, stetig vergrössert. Es ist deshalb an der Zeit zu klären, welche Rolle die Suchtfachorganisationen im Bereich F+F in Zukunft spielen wollen (in Abgrenzung bzw. in Zusammenarbeit mit anderen Professionen), und wie die Entwicklungsperspektiven innerhalb des Suchtbereichs entsprechend aussehen sollen. In diesem einjährigen, vom Bundesamt für Gesundheit finanzierten Projekt werden gemeinsam mit Fachgruppen des Fachverbands Sucht und weiteren, externen ExpertInnen Antworten auf diese Fragen gesucht. (05.2014)

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Präventionstag «Frühe Förderung – was geht uns das an?»

Am 11. September 2014 findet der 4. Präventionstag des Fachverbands Sucht statt. An diesem Tag mit dem provokativen Titel «Frühe Förderung: Was geht uns das an?» wird die Rolle der Suchtprävention in der Frühen Förderung diskutiert.

Dass in der Frühen Förderung geeignete Rahmenbedingungen, genügend Ressourcen und bedarfsgerechte Angebote zur Verfügung stehen, welche die Entwicklung der Lebenskompetenzen von Kindern begünstigen, ist nicht nur für Berufsgruppen des medizinischen und pädagogischen Bereichs ein grosses Ziel. Auch die Suchtprävention nimmt sich seit einigen Jahren diesem Thema an und dies mit gutem Grund – die suchpräventive Wirkung der Frühen Förderung kann wissenschaftlich nachgewiesen werden. Was unter der Frühen Förderung zu verstehen ist, welche professionellen Strukturen und Massnahmen in der Schweiz dafür existieren, und welche Rolle die Suchtprävention in diesem Bereich spielen soll, erfahren und diskutieren Sie am 11. September 2014 im Volkshaus in Zürich. Der öffentliche Teil des Präventionstags findet am Morgen statt (inklusive Mittagessen), der Nachmittag ist für Diskussionen innerhalb der Fachgruppen des Fachverbands Sucht reserviert. (05.2014)

– Informationen und Anmeldung

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Alkoholpräventionskampagne 2014 – 2016 und Dialogwoche 2015

Zurzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Alkoholpräventionskampagne 2014 – 2016 des Bundesamtes für Gesundheit auf Hochtouren. Der Fachverband Sucht übernimmt auch dieses Mal die Koordination der Kampagnenarbeit in der Deutschschweiz.

In enger Zusammenarbeit mit zahlreichen AkteurInnenen der Alkoholprävention führt das Bundesamt für Gesundheit die Alkoholpräventionskampagne 2014 – 2016 durch – mit dem Höhepunkt der Dialogwoche im Jahr 2015. Die laufende Kampagne sieht den Aufbau eines starken Kampagnendachs vor, welches die Sichtbarkeit und die Wirkung der lokalen und kantonalen Aktivitäten unterstützt. Wie bereits 2011 und 2013 wird auch 2015 wieder eine Dialogwoche durchgeführt werden, welche voraussichtlich anfangs Mai 2015 stattfinden wird. Der Fachverband Sucht wird auch dieses Mal Ansprechpartner für die UmsetzungspartnerInnen in der Deutschschweiz sein, und zur Unterstützung von Aktivitäten und Projekten in den Kantonen wird wiederum ein Fonds zur Verfügung stehen. Zum Start der Zusammenarbeit mit den UmsetzungspartnerInnen führt der Fachverband Sucht am 11. Juni 2014 (Olten) und am 19. Juni 2014 (St. Gallen) je ein Kick-Off-Events durch. An diesem Anlass werden Ihnen die Ziele der Kampagne 2014 – 2016 vorgestellt und alle relevanten Informationen zur Dialogwoche 2015 weitergegeben. (05.2014)

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Änderung der Mitgliedschaftsbedingungen

An der Mitgliederversammlung vom 14. Mai 2014 beschlossen die Mitglieder des Fachverbands Sucht eine Änderungen der Mitgliedschaftsbedingungen für Einzelmitglieder.

Neu können nur noch Personen Einzelmitglied werden, die als selbständig Erwerbende/r im Fachbereich Sucht tätig sind, oder die früher professionell im Fachbereich Sucht tätig waren und jetzt pensioniert sind, oder deren Arbeitgeber selbst Kollektivmitglied des Fachverbands Sucht ist. Einzelmitgliedschaften sind ferner auf begründeten Antrag (schriftliches Gesuch) und Beschluss des Vorstandes möglich. Wenig Verdienende können bei der Geschäftsleitung um einen reduzierten Beitrag nachsuchen. Die heutigen Einzelmitglieder, welche von dieser Statutenänderung betroffen sind, werden in den kommenden Wochen vom Fachverband Sucht schriftlich informiert.

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

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Fachverband Sucht, Weberstrasse 10, 8004 Zürich, T 044 266 60 60, F 044 266 60 61, info@fachverbandsucht.ch | Sitemap | Disclaimer | Impressum | © 2017, Fachverband Sucht