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KAP-Tagung 2015: ein Rückblick

Am 4. November 2015 fand in Bern die jährliche Fachtagung «Kantonale Aktionspläne Alkohol» (KAP) statt. Thema der diesjährigen KAP-Tagung war «Rechtzeitig erkennen und unterstützen. Früherkennung und Frühintervention bei problematischem Alkoholkonsum».

Mit insgesamt 96 Teilnehmenden und AkteurInnen aus allen drei Sprachregionen der Schweiz, einer positiven Stimmung und einem regen Austausch unter diesen sowie spannenden Referaten und Workshops, verlief die Tagung sehr erfolgreich. In den Referaten wurden die Konzepte, die Herkunftsgeschichte und die rechtlichen Grundlagen zur Früherkennung und Frühintervention von problematischem Alkoholkonsum vorgestellt, und in den Workshops hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, verschiedene Praxisbeispiele der Früherkennung und Frühintervention kennenzulernen.

Die Powerpoint-Präsentationen zu dieser Tagung finden Sie hier.

Die KAP-Tagung 2016 findet voraussichtlich am 8. November 2016 statt.

Die KAP-Tagungen werden vom Fachverband Sucht organisiert, in Zusammenarbeit mit seinem Westschweizer Partnerverband GREA und im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Alkoholfragen (EKAL), des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) sowie der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK).

Kontakt: Amanda Kiefer, Projektleiterin, kiefer@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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Alkoholpräventionskampagne und Dialogwoche Alkohol 2015 – 2017

Der Zwischenbericht zur Wirkungsmessung der Alkoholpräventionskampagne «Wie viel ist zu viel?» 2015 liegt vor. Und: Auch im Jahr 2017 wird es wieder eine Dialogwoche geben.

Die Alkoholpräventionskampagne «Wie viel ist zu viel?» mit der Dialogwoche 2015 kann als Erfolg bezeichnet werden – dies zeigt der Zwischenbericht zur Wirkungsmessung: So wurde die Kampagne 2015 in der Bevölkerung gut wahrgenommen, die Werbemittel sowie die Medienarbeit hatten im Hinblick auf die Wahrnehmung der Kampagne eine sehr positive Wirkung, und die Kampagnenwebsite www.alcohol-facts.ch wurde während der Kampagnenwelle von rund 53'000 BesucherInnen genutzt. Weiter beteiligten sich 230 Partner mit 240 Aktivitäten an der Dialogwoche 2015, und die meisten Partner sind motiviert, auch 2017 im Rahmen einer Dialogwoche aktiv zu sein. Zudem zeigt der Zwischenbericht zur Wirkungsmessung, dass die Unterstützung durch die sprachregionalen Kontaktpersonen (Fachverbände) von den Partnern der Kampagne als sehr gut beurteilt wurde. Auch die Kampagnenmaterialien wurden geschätzt, das Alkohol-Quiz und das Kaugummi-Päckli erhielten dabei die besten Noten.

Ein Rückblick mit Bildern auf die Dialogwoche 2015 sowie das Executive Summary des Evaluationsberichts und die Stellungnahme der Steuergruppe dazu sind hier zu finden.

Das Datum der Dialogwoche 2017 ist noch offen. Voraussichtlich wird sie wieder im April oder im Mai stattfinden. In der Zwischenzeit können das Kartenspiel (Alkohol-Quiz) sowie die Tischsets jederzeit auf der Kampagnenwebsite www.alcohol-facts.ch bestellt werden.

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Empfehlungen zum Umgang mit der Dualproblematik Häusliche Gewalt und Alkohol

Im Rahmen seines Projekts «Häusliche Gewalt und Alkohol» hat der Fachverband Sucht gemeinsam mit Fachpersonen Empfehlungen zuhanden Politik, Verwaltung, Institutionen und Fachverbände zum Umgang mit der Dualproblematik erarbeitet.

Seit 2014 setzen der Fachverband Sucht und die Schweizerische Konferenz Gegen Häusliche Gewalt ein Projekt zum Thema «Häusliche Gewalt und Alkohol» um, das vom Nationalen Programm Alkohol unterstützt wird. Das Projekt hat unter anderem zum Ziel, Fachpersonen der Disziplinen, die mit dieser Dualproblematik in Berührung kommen (Opferberatung, Schutzeinrichtungen, TäterInnen-/ Gewaltberatung, ambulante und stationäre Suchteinrichtungen, Strafverfolgungsbehörden usw.) zu vernetzen und den Handlungsbedarf in der Schweiz im Umgang mit der Dualproblematik zu identifizieren. Dazu fand am 23. September 2015 unter dem Titel «Das doppelte Tabu: Häusliche Gewalt und Alkohol» eine sehr spannende und erfolgreiche Tagung statt. Fachpersonen der verschiedener Disziplinen diskutierten gemeinsam, wo der Handlungsbedarf in der Praxis bei einer auftretenden Dualproblematik liegt und vernetzten sich nebenbei auf sehr erfreuliche Weise. Aufbauend auf diesen Resultaten formulierte die Steuergruppe des Projekts Empfehlungen zuhanden von Schlüsselpersonen aus Politik und Verwaltung sowie zuhanden von Institutionen und Fachverbänden zum Umgang mit der Dualproblematik.

Der Fachverband Sucht und die Schweizerische Konferenz gegen Häusliche Gewalt stellen Ihnen diese Empfehlungen ab sofort zur Verfügung.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Die Fachgruppe Gendergerechte Suchtarbeit formiert sich neu

Im Jahr 2013 haben einige Gründungsmitglieder der Fachgruppe Gendergerechte Suchtarbeit verlassen. Für die bleibenden Fachgruppenmitglieder war klar, dass es nach wie vor wichtig ist, für die gendergerechte Suchtarbeit einzustehen.

Mit dem Weggang der Gründungsmitglieder machte sich die Fachgruppe Gendergerechte Suchtarbeit darüber Gedanken, was die Fachgruppe ihren Mitgliedern, aber auch deren KlientInnen bringt. Dabei wurde deutlich, wie viel die Fachgruppenmitglieder an ihren Treffen voneinander profitieren und wie wichtig der Genderaspekt für ihre Arbeit ist. Daraus entwickelten sich bald eine Zukunftsperspektive und der Wunsch nach einem breiteren Austausch. Die Fachgruppe ist überzeugt, dass gendersensibles Denken und Handeln ein wichtiger Teil der Suchtarbeit ist, der im Alltag aber allzu schnell vergessen wird. Die Fachgruppentreffen helfen den Mitgliedern, das Thema bewusst zu halten und ihre Kompetenzen in diesem Bereich zu stärken. An den Treffen werden Fälle diskutiert, und es findet ein Austausch zu aktuellen Fragen mit verschiedensten Bereichen der Suchtarbeit statt. Da die Fachgruppe relativ klein ist, freut sie sich über neue Mitglieder, die das Erfahrungsspektrum der Gruppe noch erweitern. Die Fachgruppe hat deshalb einen Flyer gestaltet, in dem sie sich und ihre Arbeit vorstellt.

Interessiert? Dann melden Sie sich unter der untenstehenden Kontaktadresse.

Kontakt : Peter Forster, Leiter Fachgruppe Gender, Peter Forster, 062 389 88 77

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Eine neue Strategie für den Fachverband Sucht

Vorstand und Geschäftsstelle arbeiten derzeit an einer neuen Strategie für den Fachverband Sucht. Diese liegt in Kürze als Entwurf vor und wird Anfang 2016 den Mitgliedern vorgelegt. An der Mitgliederversammlung 2016 soll sie schliesslich verabschiedet werden.

Im Oktober 2014 hat der Vorstand des Fachverbands Sucht beschlossen, eine neue Strategie zu erarbeiten, welche die bisherigen, rund zehnjährigen strategischen Dokumente des Verbands ablösen soll. Ziel dieses Prozesses ist, die strategischen Ziele des Verbands den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen, den Fachverband mit einem klaren Profil und Tätigkeitsportfolio in der Landschaft der Prävention und Suchthilfe zu positionieren und seinen Mitgliedern damit kontinuierlich Orientierung zu bieten. Neben einer sorgfältigen Umfeldanalyse waren und sind dem Vorstand die Meinungen und Einschätzungen der Mitgliedsorganisationen des Fachverbands besonders wichtig. Im Sommer 2015 wurden diese deshalb in einer Mitgliederbefragung gebeten, ihre Beobachtungen zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in ihrem Umfeld festzuhalten und ihre Anregungen in Bezug auf die Aufgaben des Verbandes zu formulieren. Im Vorfeld zur Mitgliederversammlung 2016 werden alle Mitglieder die Gelegenheit haben, sich zum Strategieentwurf zu äussern.

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

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Mitgliederversammlung Fachverband Sucht 2016

Die Mitgliederversammlung 2016 findet am 27. April 2016 in der Wirtschaft Neumarkt in Zürich statt.

Hauptthema der Mitgliederversammlung 2016 des Fachverbands Sucht wird die neue Verbandsstrategie sein, die derzeit vom Vorstand erarbeitet und an der Mitgliederversammlung verabschiedet werden wird. Daneben stehen die Besetzung eines vakanten Vorstandssitzes sowie die üblichen statutarisch vorgeschriebenen Geschäfte an. Anträge an die Mitgliederversammlung können dem Vorstand via Generalsekretärin bis am 16. März 2016 eingereicht werden.

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

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Überarbeitetes Instrument «Erfolgsfaktoren kantonaler Alkoholpolitik»

Aufgrund von Rückmeldungen aus den Kantonen hat das Bundesamt für Gesundheit BAG das Instrument «Erfolgsfaktoren kantonaler Alkoholpolitik» und die dazugehörige Handlungsanleitung überarbeitet. Beides steht interessierten Kantonen nun zur Verfügung.

Mit dem Projekt «Erfolgsfaktoren kantonaler Alkoholpolitik» steht den Kantonen ein Instrument zur Verfügung, das es ihnen ermöglicht, die Stärken und Schwächen sowie das Potenzial ihrer kantonalen Alkoholpolitiken zu analysieren und, falls gewünscht, für diese neue Ziele und Schritte zu definieren. Anlässlich des Einführungs-Workshops zum Instrument im März 2015 mit interessierten Kantonen hatte sich ein gewisser Überarbeitungsbedarf gezeigt. Diesem konnte nun mit den folgenden Anpassungen begegnet werden: Im Rahmen der Stärken-Schwächen-Analyse wurde neu die Möglichkeit geschaffen, bei den entsprechenden Schwerpunkten zusätzliche, eigene Erfolgsfaktoren einzutragen. Weiter verbessern neue Warnhinweise in Kommentarblasen die Benutzerführung bei den Spinnendiagrammen. Zusätzlich steht neu, als Alternative zum Spinnenprofil, ein Polaritätsprofil zur Verfügung, welches das Lesen der Resultate vereinfacht.

Zurzeit wird geprüft, ob das Instrument in Zukunft auch auf andere kantonale Politiken angewendet werden kann. Dabei liegt der Fokus zunächst auf einer möglichen Erweiterung des Instruments auf die kantonalen Tabakpolitiken.

Instrument und Handlungsanleitung

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Angebote für Angehörige von suchterkrankten Menschen: Befragung

Der Fachverband Sucht hat 2015 das Projekt «Angebote für Angehörige von suchtkranken Menschen» gestartet. In diesem Zusammenhang werden im September 2015 Fachstellen und Institutionen aus dem Suchtbereich zu ihren Angeboten für betroffene Angehörige befragt.

Im Wissen darum, dass das Umfeld von Suchtkranken starken Belastungen ausgesetzt ist, und dass Angehörige häufig keinen oder nur schwer Zugang zu Unterstützungsangeboten finden, konzipierte und lancierte der Fachverband Sucht das Projekt «Angebote für Angehörige von suchterkrankten Menschen (Fokus Alkoholabhängigkeit)». Mit diesem Projekt, das vom Nationalen Programm Alkohol NPA des Bundesamts für Gesundheit BAG unterstützt wird, soll die Inanspruchnahme von Angeboten durch Angehörige und somit deren Gesamtsituation verbessert werden.

In der aktuell laufenden, ersten Projektetappe wird eine Wissensgrundlage zu den bestehenden Angeboten in der Deutschschweiz geschaffen. Dabei geht es darum herauszufinden, welche Angebote bestehen, wie diese ausgestaltet sind, wie sie beworben und genutzt werden. Die Erhebung erfolgt mittels eines Onlinefragebogens, der Mitte September 2015 verschickt wird. AdressatInnen sind sowohl die Mitglieder des Fachverbands Sucht (d.h. Fachstellen aus den Bereichen (Sucht)Prävention, ambulante und stationäre Beratungs- und Therapieeinrichtungen sowie Schadensminderung) als auch weitere Institutionen, die potentiell über Angebote für Angehörige verfügen (z.B. Selbsthilfeorganisationen). Die Resultate der Befragung werden als Grundlage für die Diskussionen dienen, die in der zweiten Projektetappe mit den Trägerschaften solcher Angebote, vor allem aber auch mit Angehörigen selber geführt werden: Ziel dieser zweiten Etappe wird es sein, die bestehenden Angebote aufgrund dieser neuen, fundierten Informations- und Wissensgrundlage zu reflektieren und den Bedürfnissen und Möglichkeiten der verschiedenen AkteurInnen gemäss zu optimieren.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Mitgliederversammlung 2015 des Fachverbands Sucht

Am 6. Mai 2015 fand in Zürich die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Fachverbands Sucht statt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Ersatzwahlen in den Vorstand.

Rund 30 VertreterInnen von Mitgliedsorganisationen des Fachverbands Sucht haben sich am 6. Mai in der Wirtschaft Neumarkt in Zürich zur diesjährigen Mitgliederversammlung eingefunden. Nach einem ersten fachlich-inhaltlichen Teil, an der die Strategie Sucht 2017 – 2024 des Bundesamts für Gesundheit präsentiert wurde, startete die ordentliche Versammlung mit der Präsentation des Jahresberichts 2014. Dieser gab den Anwesenden einen vertieften Einblick in die Geschäfte und Themen, die im vergangenen Jahr bearbeitet wurden. Ferner wurden ein neu erarbeitetes Finanzreglement, eine Zusammenarbeitsvereinbarung mit den beiden Partnerverbänden Ticino Addiction und Groupement Romand d’Etudes des Addictions (GREA) sowie die Jahresrechnung 2014, die Bilanz 2014 und das Budget 2015 verabschiedet. Hauptthema der Mitgliederversammlung waren die Ersatzwahlen in den Vorstand. Für die abtretende Vizepräsidentin, Irene Caspar, wurde Thilo Beck, Chefarzt der Arud, in den Vorstand gewählt. Im Hinblick auf die Neubesetzung des Sitzes des ebenfalls abtretenden Vorstandsmitglieds, Res Lerch, wurden Richtlinien für die Ersatzwahlen in den Vorstand des Fachverbands Sucht verabschiedet. Diese werden in Zukunft bei der Rekrutierung neuer Vorstandsmitglieder zum Einsatz kommen. Zur Vizepräsidentin wählte die Versammlung Françoise Vogel, Leiterin der Integrierten Suchthilfe Winterthur und bisheriges Vorstandsmitglied. Die nächste Mitgliederversammlung findet am 27. April 2016 wiederum in der Wirtschaft Neumarkt in Zürich statt.

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

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Föderation der Suchtfachleute

Die Suchtfachverbände Fachverband Sucht, Groupement Romand d’Etudes des Addictions GREA und Ticino Addiction verstärken ihre Zusammenarbeit und haben sich zur «Föderation der Suchtfachleute» zusammengeschlossen.

Seit 2009 bestehen Bemühungen, die gute Zusammenarbeit zwischen den drei Suchtfachverbänden, dem Fachverband Sucht, dem GREA und Ticino Addiction, zu intensivieren. So findet beispielsweise einmal pro Jahr eine gemeinsame Sitzung der Vorstände der drei Verbände zur Diskussion gemeinsamer Themen statt, die ergänzt werden von regelmässigen Sitzungen der Präsidien und Geschäftsleitungen. 2013 wurden ein gemeinsames Logo und ein gemeinsamer Name, die «Föderation der Suchtfachleute» für Auftritte vor allem im politischen Kontext geschaffen. 2014 wurde eine bereits seit längerem bestehende Charta aktualisiert, welche gemeinsame Werte, Haltungen und politische Ziele der Fachleute und -institutionen im Suchtbereich, vertreten durch die drei Verbände, formuliert. Und 2015 wurde schliesslich eine Zusammenarbeitsvereinbarung erarbeitet, welche die Rechte und Pflichten der drei Partnerorganisationen im Grundsatz regelt, und welche von den Mitgliederversammlungen der drei Verbände verabschiedet wurde. Für die Zusammenarbeit wurden in diesem Dokument die folgenden Ziele festgelegt:

• Die Suchtfachverbände verfolgen ihre übergeordneten Interessen gemeinsam und vertreten diese gegenüber Politik und Verwaltung.

• Die Suchtfachverbände setzen sich gemeinsam für eine kohärente Suchtpolitik ein.

• Die Suchtfachverbände pflegen den fachlichen Austausch über die Sprachgrenzen hinaus und profitieren gegenseitig von ihren Kompetenzen.

• Die Suchtfachverbände streben die Realisierung gemeinsamer, nationaler Projekte und Fachtagungen sowie die Umsetzung gemeinsamer Kommunikationsmassnahmen an.

Charta der «Föderation der Suchtfachleute»
Logo der «Föderation der Suchtfachleute»

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

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Dialogwoche Alkohol 2015

Wie viel Alkohol ist zu viel? Mit dieser Frage haben sich Anfang Mai rund 100 Organisationen an die Schweizer Bevölkerung gewandt. Die Dialogwoche Alkohol bildete damit den Auftakt zur nationalen Alkoholpräventionskampagne 2015-17.

«Ich wollte den Bachmann-Preis gewinnen. Und nicht mehr jeden zweiten Tag besoffen davon träumen», sagt der Autor Peter Wawerzinek über seinen autobiografischen Roman «Der Schluckspecht». Seine Lesung in der Schauffhauser Stadtbibliothek ist eine von über 160 Veranstaltungen, die im Rahmen der Nationalen Dialogwoche Alkohol vom 30. April bis am 9. Mai 2015 in der ganzen Schweiz stattgefunden haben. Neben weiteren kulturellen Anlässen wie Filmpodien, Comedy-Abenden oder Theaterproduktionen zum Thema, fanden sich darunter diverse Stand-, Plakat- und Mitmachaktionen, aber auch ausgefallene Aktivitäten wie ein Rauschbrillen-Minigolf oder Geländespiele im Stadtzentrum. In verschiedenen Kantonen wurden die Aktionen zudem ergänzt durch eigene Medienkampagnen. Die beteiligten Organisationen aus den Bereichen der Prävention und Suchthilfe, Sport und Kultur, Bildung, Jugendarbeit und Polizei usw. ziehen bis jetzt mehrheitlich eine sehr positive Bilanz zu ihren Aktivitäten.

Die Dialogwoche Alkohol ist Teil und Höhepunkt der Alkoholpräventionskampagne 2015 – 2017, welche das Bundesamt für Gesundheit zusammen mit den Kantonen, den Suchtfachverbänden und Sucht Schweiz realisiert. Ziele der Kampagne und der Dialogwoche sind, die Bevölkerung dazu zu animieren, den eigenen Umgang mit Alkohol zu hinterfragen, und den Menschen Wissen über die Auswirkungen des Alkoholkonsums zu vermitteln. Ein wichtiges Instrument dazu ist das animierte und humorvolle Quiz, das auf der Kampagnenwebseite www.alcohol-facts.ch publiziert ist und bereits erfreulich hohe Besucherzahlen verzeichnet.

Über die Kampagnenwebseite können weiterhin auch die verschiedenen Give-Aways zur Kampagne bestellt werden, welche im Rahmen der Dialogwoche Alkohol grossen Anklang gefunden haben. Ebenso stehen dort die digitalen Kampagnen-Hilfsmittel wie Logos, Web-Banner oder animierte Clips zur Verfügung.

Kontakt: Lukas Vögeli, Projektleiter, voegeli@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Standortbestimmung Früherkennung und Frühintervention

2014 führte der Fachverband Sucht ein Projekt zur Standortbestimmung zur Früherkennung und Frühintervention in der Suchtfachwelt sowie zur Klärung des diesbezüglichen Handlungsbedarfs durch. Die Zusammenfassung der dazugehörenden Onlinebefragung ist nun erhältlich.

Im Rahmen des Projekts «Früherkennung und Frühintervention: Rollenklärung und Entwicklungsperspektiven» führte der Fachverband Sucht im August 2014 bei seinen Mitgliedern eine Onlinebefragung durch. Dabei wurde je ein Fragebogen an StellenleiterInnen und einer an FachmitarbeiterInnen verschickt, um die verschiedenen Sichtweisen auf die Frage nach der Rolle der Früherkennung und Frühintervention (F+F) in der Prävention und Suchthilfe sowie nach dem Handlungsbedarf zur Weiterentwicklung der F+F zu erfassen. Insgesamt 89 Personen nahmen sich die Zeit, die vielen Fragen ausführlich zu beantworten. Ihnen allen gebührt herzlicher Dank!

Die Resultate der Befragung zeigen auf, wie stark die F+F in der Suchtlandschaft in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, wie viele und welche Aktivitäten diesbezüglich in den verschiedenen Handlungsfeldern der Suchtlandschaft im Gang sind, und dass Bemühungen bestehen, die Kooperation mit den Fachstellen und Organisationen zu optimieren, die in die Prozesse der F+F involviert sind. Es wird aber auch deutlich, wie komplex die Arbeit in der F+F je nach Setting und Zielgruppe sein kann. Gerade daraus ergibt sich auch ein grosser Unterstützungsbedarf in Bezug auf Grundlagen- und Sensibilisierungsarbeiten zum Thema, auf interdisziplinären Austausch und Fortbildungen.

Der Fachverband Sucht wird auf den Erkenntnissen aus der Befragung aufbauen und seinen Mitgliedern sowie Organisationen der Regelversorgung in den kommenden Jahren gezielte und bedürfnisorientierte Unterstützung im Bereich F+F anbieten.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Grundlagenpapier «Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt»

Derzeit werden weltweit verschiedene Modelle zur Regulierung des Cannabishandels und -konsums diskutiert oder umgesetzt. All diesen Modellen ist gemeinsam, dass sie sich an erwachsene KonsumentInnen richten. Minderjährige sind damit von den Vorteilen eines regulierten Cannabismarktes ausgeschlossen.

Derzeit gibt es auch in der Schweiz verschiedene Bestrebungen, den Cannabismarkt für erwachsene Cannabis Konsumierende zu regulieren. Da es auch in einem regulierten Cannabismarkt Cannabis konsumierende Minderjährige geben wird, ist es unabdingbar, diesen Paradigmenwechsel mit einer Reihe flankierender Jugendschutzmassnahmen zu begleiten. Dabei gilt es insbesondere, die Balance zu wahren zwischen repressiven Jugendschutzmassnahmen, Massnahmen der Jugendhilfe und Massnahmen zur Förderung Jugendlicher im Umgang mit Risiken, wie sie von psychotropen Substanzen ausgehen können. Eine Arbeitsgruppe des Dachverbands der offenen Kinder- und Jugendarbeit (DOJ), des Fachverbands Sucht und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) hat ein Grundlagenpapier erarbeitet, welches der Frage nach geht, wie diese Massnahmen konkret aussehen können, und welche Aspekte beim Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt aus ihrer Sicht zwingend beachtet werden müssen. Das Papier bietet indes keine Patentrezepte, sondern will einen Beitrag zur Diskussion der damit verbundenen Fragestellungen leisten.

Grundlagenpapier

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

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Neues Gesicht auf der Geschäftsstelle des Fachverbands Sucht

Ab dem 1. März 2015 wird Lukas Vögeli als Mutterschaftsvertretung von Sandra Lehmann beim Fachverband Sucht tätig.

Lukas Vögeli war bis Ende 2014 Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Expertengruppe Weiterbildung Sucht (EWS), welche per 31.12.14 aufgelöst und ins Bundesamt für Gesundheit (BAG) und infodrog integriert wurde. Lukas Vögeli wird bis ca. am 31. Juli 2015 beim Fachverband Sucht arbeiten und während diesen Monaten insbesondere die Projekte «Alkoholpräventionskampagne und Dialogwoche Alkohol» sowie «Alkoholpolitisches Kommunikationsmanagement» betreuen und an der Konzeption und Durchführung der nächsten KAP Plus-Veranstaltung mitarbeiten.

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Neues Projekt «Angebote für Angehörige suchterkrankter Menschen»

Im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol (NPA) führt der Fachverband Sucht 2015 bis 2017 ein neues Projekt durch, welches zum Ziel hat, das Wissen rund um die Angebote für Angehörige suchterkrankter Menschen zu verbessern.

Eine Suchterkrankung bedeutet nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für dessen Umfeld eine grosse Belastung. Es ist erwiesen, dass Angehörige von Suchterkrankten eine erhöhte Rate an stressbedingten Erkrankungen und psychosozialen Beeinträchtigungen aufweisen und von einer bedarfsgerechten Unterstützung profitieren könnten. Gemäss wissenschaftlichen Erkenntnissen und Stimmen aus der Praxis von Suchtfachpersonen, werden jedoch viele Angebote für Angehörige von Suchtkranken in der Deutschschweiz kaum genutzt. Der Fachverband Sucht lanciert deshalb 2015 ein Projekt zu diesem Thema, das zum Ziel hat, die Inanspruchnahme von Angeboten für Angehörige und somit deren Gesamtsituation zu verbessern.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Alkoholpräventionskampagne 2015 – 2016 und Dialogwoche Alkohol 2015

Sowohl in den Kantonen als auch auf Bundesebene laufen die Vorbereitungen für die Alkoholpräventionskampagne 2015 – 2017 und die Dialogwoche 2015 auf Hochtouren. Die Aufschaltung der neuen Kampagnenwebseite ist für Ende März 2015 geplant, der Kampagnenstart für den 23. April 2015.

In den Kantonen sind verschiedene Aktivitäten für die Dialogwoche 2015 (30. April 2015 – 9. Mai 2015) in Vorbereitung. So planen zum Beispiel mehrere Kantone, die Pictogramme der Dachkampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG) für Plakat- und Buskampagnen weiterzuverwenden. Weiter sind Filmabende, verschiedene Verteil- und Standaktionen oder spannende Projekte mit Jugendlichen vorgesehen.

In den nächsten Wochen werden Give Aways zur Kampagne produziert. Das sind ein Kartenspiel rund um das Thema Alkohol, Kaugummi-Packungen mit einer Quizfrage, Tischsets mit einer Pictogramm-Geschichte und kleine Putztücher für Smartphones («Sticky Cleaners»). Die Give Aways stehen den Fachstellen und Organisationen, die während der Dialogwoche Alkohol ein Projekt umsetzen, zur Verfügung.

Auf der neuen Kampagnenwebsite www.alcohol-facts.ch werden die BesucherInnen ca. ab Ende März 2015 mit einem spielerischen Quiz zum Thema Alkohol zum Nachdenken angeregt. In einem Wissensteil können sie Informationen zum Thema Alkohol vertiefen und sich informieren, wie sie Personen mit Alkoholproblemen in ihrem Umfeld unterstützen und wo sie Rat und Hilfe holen können.

Der Fachverband Sucht koordiniert die Umsetzung der Dialogwoche Alkohol in der Deutschschweiz und steht involvierten AkteurInnen gerne für Fragen zur Verfügung.

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Mitgliederversammlung 2015 des Fachverbands Sucht

Die 12. Mitgliederversammlung des Fachverbands Sucht findet am 6. Mai 2015 in der Wirtschaft Neumarkt in Zürich statt.

Die Mitgliederversammlung bietet den Mitgliedern des Fachverbands Sucht die Möglichkeit, sich in einem ungezwungenen Rahmen mit anderen Mitgliedern auszutauschen und sich untereinander zu vernetzen. Um diesem Austausch ausreichend Raum zu geben, lädt der Fachverband seine Mitglieder vor der Mitgliederversammlung jeweils zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. Zudem wird an der diesjährigen Mitgliederversammlung der Entwurf der Strategie Sucht des Bundesamts für Gesundheit (BAG), die ab 2017 in Kraft treten soll, vorgestellt. Weitere Informationen dazu sowie die Einladung und Traktanden zur Mitgliederversammlung werden den Mitgliedern ca. Anfang April 2015 verschickt. Bitte reservieren Sie sich den 6. Mai 2015 ab 12.00 Uhr aber schon heute!

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Fachverband Sucht, Weberstrasse 10, 8004 Zürich, T 044 266 60 60, F 044 266 60 61, info@fachverbandsucht.ch | Sitemap | Disclaimer | Impressum | © 2017, Fachverband Sucht