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Publikationen

 

Statistische Auswertung und Evaluationsbericht «Angebote für Angehörige von suchtbetroffenen Menschen in der Deutschschweiz»

Im Herbst 2015 hat der Fachverband Sucht (FS) bei verschiedenen Institutionen, die (potentiell) über Angebote für Angehörige von suchtkranken Menschen verfügen, eine Bestandsaufnahme zu Angeboten für Angehörige in der Deutschschweiz durchgeführt. Die Umfrage ist Teil eines Projekts des FS, welches vom Nationalen Programm Alkohol (NPA) finanziert wird.

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MIKE-Studie zum Mediennutzungsverhalten von Primarschulkindern

Die Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW hat in einer repräsentativen und gesamtschweizerischen Studie das Mediennutzungsverhalten von sechs- bis dreizehnjährigen Primarschulkindern untersucht.

Die Resultate zeigen, dass Medienerfahrungen sehr früh beginnen, bereits bei PrimarschülerInnen zum Alltag gehören und dass in der Schweiz fast jeder Haushalt Mediengeräte wie Computer/Laptop, Handy/Smartphone und/oder Fernsehgerät sowie einen Internetzugang besitzt. Und trotzdem: Spielen bleibt die am häufigsten ausgeübte Freizeitaktivität der Kinder. Welches weitere Lieblingsbeschäftigungen der Kinder sind, welche Medien sie nutzen und welche Rolle dabei die Eltern spielen, lesen Sie hier.

Kontakt: Amanda Kiefer, Projektleiterin, kiefer@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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Bericht «Schwer erreichbare Zielgruppen»

Im Frühling 2015 hat der Fachverband Sucht im Auftrag der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich eine Mitgliederbefragung zum Thema «Schwer erreichbare Zielgruppen» durchgeführt – mit teilweise überraschenden Resultaten.

«Schwer erreichbare Zielgruppen in der Suchtprävention» - dieses Thema verfolgten die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich 2014/2015 als Schwerpunktthema. Mit den Zielen, einerseits zusätzliche Erkenntnisse zur aktuellen Situation in den Suchtpräventionsstellen und zu den Herausforderungen hinsichtlich der schwer erreichbaren Zielgruppen zu gewinnen und anderseits bewährte Massnahmen zur Erreichung ebendieser Zielgruppen zu dokumentieren und den Mitarbeitenden der Stellen für Suchtprävention zu vermitteln. In diesem Rahmen wurde der Fachverband Sucht beauftragt, bei seinen Mitgliedern eine Umfrage durchzuführen, um ein genaueres Bild der gegenwärtigen Praxis, der vorhandenen Erfahrungen und des anstehenden Handlungsbedarfs zu erhalten. Der Fokus dieser Umfrage, die Anfang 2015 durchgeführt wurde, richtete sich auf die drei Zielgruppen «Belastete Familien», «Erwerbslose Menschen» und «Junge Erwachsene bis 30 Jahre».

Der Verbund der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich hat sich bereit erklärt, den Bericht zur Umfrage im Suchtspiegel zu veröffentlichen. Er steht ab sofort unter diesem Link zum Download zur Verfügung. Bericht schicke ich dir mit. Muss noch auf Website hochgeladen werden. Am besten bei den Publikationen.

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

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Nationaler Gesundheitsbericht 2015

Am 20. August 2015 wurde der Nationale Gesundheitsbericht 2015 publiziert, der anhand von gewissen Kernindikatoren wird die gesundheitliche Lage der Bevölkerung über die ganze Lebensspanne analysiert und darstellt.

Der Bericht gibt interessante Antworten auf zahlreiche gesundheitsrelevante Fragen, welche die Schweizer Bevölkerung betreffen und umfasst auch Angaben zum Konsum legaler und illegaler Substanzen für die verschiedenen Altersgruppen sowie zu deren psychischen Beschwerden. Auf der dazugehörenden Webseite können zudem weitere Informationen abgerufen werden – zum Beispiel Unterschiede nach Bildungsgrad, Einkommen und Vergleiche zwischen städtischen und ländlichen Gegenden bzw. nach Sprachregionen. Im zweiten Teil des Berichts wird speziell auf das Thema «Chronische Krankheiten» eingegangen.

Der Bericht sowie das Zusatzmaterial stehen hier zum Download bereit

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Arbeitspapier «Zentrale Aspekte der Cannabisregulierung»

Die Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS-CPA hat 2014/2015 gemeinsam mit den Kantonalen und Städtischen Suchtbeauftragten ein Arbeitspapier zum Thema der Cannabisregulierung erarbeitet.

Bei vielen PolitikerInnen, Verwaltungsangestellten, VertreterInnen von zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber zum Teil auch bei Fachpersonen aus dem Suchtbereich herrscht zuweilen nicht genügend Klarheit darüber, was unter einer «Marktregulierung» im Drogenbereich genau zu verstehen ist resp. welche Abstufungen es zwischen einem reinen Verbot und einer gänzlichen Freigabe einer psychoaktiven Substanz gibt. Aus diesem Grund haben die Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS-CPA, die Kantonale Konferenz der Beauftragten für Suchtfragen (KKBS) und die Städtische Konferenz der Beauftragten für Suchtfragen (SKBS) gemeinsam ein Arbeitspapier erstellt, das zur Klärung dieser Fragen beitragen soll.

Kontakt: Petra Baumberger, Generalsekretärin, baumberger@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 66

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Ambulante Beratung hilft nachhaltig bei Alkoholproblemen

In der Schweiz nehmen jährlich knapp zehntausend Personen eine ambulante Behandlung aufgrund ihrer Alkoholprobleme in Anspruch. In der Studie «Wirksamkeit ambulanter Beratung bei Alkoholproblemen» weisen nun Forschende unter der Leitung der Universität Zürich erstmals nach, dass über 60 Prozent der Klientinnen und Klienten auch ein Jahr nach einer ambulanten Beratung weniger Alkohol konsumieren. Zudem bewirken die Beratungen positive Veränderungen im Gesundheitszustand und der Lebenszufriedenheit der Patientinnen und Patienten. Die Studie basiert auf einer Untersuchung der Datensätze der Aargauischen Stiftung Suchthilfe ags, der Berner Gesundheit, des Beratungszentrums Bezirk Baden sowie der Zürcher Fachstelle für Alkohol und andere Drogenprobleme zfa und wurde vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) finanziell unterstützt.

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Empfehlungen «Arbeitslosigkeit und Sucht»

Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) führte der Fachverband Sucht im Juni 2014 die Fachveranstaltung «Arbeitslosigkeit und Sucht» durch. Daraus hervorgegangen ist ein Katalog von Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen der Suchthilfe und der Arbeitsvermittlung sowie der Arbeitsintegration.

Wissenschaftlichen Befunden zufolge gibt es zahlreiche selektive und kausale Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und Sucht. Über 50 Studien aus nahezu allen OECD-Ländern belegen, dass unter Arbeitslosen die Suchtprobleme häufiger verbreitet sind als unter Erwerbstätigen. Die erhöhten Prävalenzraten in dieser Bevölkerungsgruppe sind einerseits darauf zurückzuführen, dass Suchtprobleme das Risiko erhöhen, arbeitslos zu werden oder dass Arbeitslosigkeit die Entwicklung von Suchtproblemen begünstigt. Die internationale Forschung zeigt auch, dass die Integration in eine erwerbstätige Beschäftigung wahrend und unmittelbar nach Beendigung der Suchtbehandlung ein starker rückfallprotektiver Faktor ist, und dass Arbeitslose einen erhöhten Bedarf nach suchtspezifischer Prävention und Behandlung aufweisen. Um die Versorgung für suchtgefährdete und suchtkranke Erwerbslose resp. erwerbslose Suchtgefährdete und Suchtkranke möglichst optimal gestalten zu können, ist es wichtig, die Suchtfachpersonen und die Fachpersonen der Arbeitsvermittlung bzw. -integration adäquat dabei zu unterstützen und die Zusammenarbeit dieser beiden Berufsgruppen im Interesse der betroffenen Menschen zu fördern. In diesem Zusammenhang führten der Fachverband Sucht und die Expertengruppe Weiterbildung Sucht (EWS) im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) im Juni 2014 die Fachveranstaltung «Arbeitslosigkeit und Sucht» durch. Als Produkt aus dieser Veranstaltung hervorgegangen sind «Empfehlungen zur Kooperation zwischen Suchthilfe und Arbeitsvermittlung und -integration».

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Internationale Literaturliste zur «Hyperkonnektivität und Onlinesucht»

Der Fachverband Sucht und der GREA stellen neu eine aktuelle Literaturliste mit Publikationen zu den Themen Hyperkonnektivität, exzessive Internetnutzung, Gamen und Onlinesucht zur Verfügung.

Für die Beurteilung der exzessiven Internetnutzung stehen in der Schweiz nur wenige wissenschaftliche Grundlagen zur Verfügung. Da dieses Thema aber nach wie vor sehr präsent ist und viele Fragen aufwirft, haben der Fachverband Sucht und seine Partnerorganisation in der Suisse Romande, der GREA (Groupement Romand d'Etudes des Addictions), in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von ExpertInnen eine Liste internationaler Literatur zusammengestellt. Die Bibliographie beinhaltet Studien (in deutscher, französischer, englischer und italienischer Sprache) zum Thema «Hyperkonnektivität und Onlinesucht», Internetnutzung und Gamen sowie Untersuchungen, Bücher und Webseiten zu verwandten Themen – jeweils mit einer kurzen Beschreibung des Inhalts des Werkes. Die Liste richtet sich in erster Linie an (Sucht) Fachpersonen, kann aber auch Eltern, Lehrpersonen und weiteren Interessierten dienlich sein. Die Literaturliste wurde im Rahmen eines Projekts erarbeitet, das im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit durchgeführt wird.

Der Link ganz unten führt Sie zur Literaturliste.

Unter diesem Link des Bundesamts für Gesundheit finden Sie mehr Informationen zum Projekt bzw. zur nationalen ExpertInnengruppe «Hyperkonnektivität und Onlinesucht», die 2013 zur Beobachtung der aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich und zur Diskussion über die Auswirkungen von Hyperkonnektivität und Onlinesucht im Sozial- und Gesundheitswesen ins Leben gerufen wurde.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Grundlagenpapier «Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt»

Derzeit werden in der Schweiz und weltweit verschiedene Modelle zur Regulierung des Cannabishandels und -konsums diskutiert oder umgesetzt. All diesen Modellen ist gemeinsam, dass sie sich an erwachsene KonsumentInnen richten. Minderjährige sind damit von den Vorteilen eines regulierten Cannabismarktes ausgeschlossen.

Da es aber auch in einem regulierten Cannabismarkt Cannabis konsumierende Minderjährige geben wird, ist es unabdingbar, diesen Paradigmenwechsel mit einer Reihe flankierender Jugendschutzmassnahmen zu begleiten. Eine Arbeitsgruppe des Fachverbands Sucht, des Dachverbands der offenen Kinder- und Jugendarbeit (DOJ) und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) hat ein Grundlagenpapier zu dieser Frage erarbeitet.

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Zweiter Tätigkeitsbericht Safer Nightlife Schweiz
Anfang Jahr hat das Kompetenznetz Safer Nightlife Schweiz (SNS) seinen Tätigkeitsbericht 2013/14 publiziert. Der Bericht enthält einen bunten Strauss spannender Informationen.

Neben den Standardthemen wie den Aktivitäten der Institutionen, die im Nachtleben tätig sind, und dem Drug Checking umfasst der Tätigkeitsbericht des SNS 2013/2014 auch die Syntheseberichte zum Global Drug Survey und zur Früherkennung und Frühintervention im Nachtleben sowie eine erstmalige Bestandesaufnahme zum Kokain-, Ecstasy- und Amphetaminkonsum in der Schweiz.

Das Kompetenznetz SNS wurde im Jahre 2011 gegründet und befasst sich mit dem Nachtleben, dem Substanzkonsum im Nachtleben und den damit verbundenen Risiken. Es dient als Informations- und Anlaufstelle zu diesen Themen, koordiniert und vernetzt AkteurInnen aus Forschung und Praxis und erarbeitet Grundlagen für Fachleute, Gemeinden, Städte und Kantone.

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