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Kantonale Aktionspläne Alkohol plus (KAP plus)
eBeratung und ePrävention bei problematischem Alkoholkonsum

Apps, Webseiten und weitere Plattformen: Möglichkeiten und Grenzen
13. September 2016 in Winterthur

Aus dem heutigen Zeitalter der Informationsgesellschaft ist das Internet nicht mehr wegzudenken. Viele unserer alltäglichen Tätigkeiten finden in der Welt des World Wide Web statt: Wir suchen unsere Wohnung und unsere Liebe online, buchen unsere Ferien und Fahrkarten online und diskutieren und telefonieren online mit unserem sozialen Netzwerk. Kurz: Das Internet verbindet uns mit dem Rest der Welt und verschafft uns jederzeit Zugang zu einer fast unendlichen Fülle an Dienstleistungen.

Dieser Entwicklung konnten sich auch die Suchtprävention und Suchthilfe nicht entziehen. Entsprechend nahmen internetbasierte Präventions-, Beratungs- und Therapieangebote in den letzten Jahren stark zu. Heute werden Sprechstunden, Chats, Foren, Selbsttests und Trinktagebücher angeboten, die Betroffene und ihr Umfeld aufklären und unterstützen helfen. Diese Angebote gewährleisten den Nutzenden Anonymität und verhelfen diesen gleichzeitig zu einem niederschwelligen Zugang zu professioneller Hilfe.

Doch nach welchen Kriterien und Prinzipien werden diese Angebote konzipiert und auf welchen Standards bauen sie auf? Welches sind ihre Zielgruppen? Was können sie leisten und was nicht? Wie verändert die Online-Suchtberatung die herkömmliche Beratung auf den Suchtfachstellen? Und welche Angebote gibt es überhaupt?

Die fünfzehnte «KAP plus»-Veranstaltung rückt diese Fragen ins Zentrum.

DIE ANMELDEFRIST IST ABGELAUFEN

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Zielgruppen der Suchtprävention erreichen
Wo besonderes Engagement und Innovation gefragt sind

Am 6. September 2016 findet in Olten der 6. Präventionstag des Fachverbands Sucht statt.

Die Erreichbarkeit von Zielgruppen ist ein zentrales Thema für die AkteurInnen der Suchtprävention. Gründe dafür sind vielfältig. Passende Botschaften und geeignete Kanäle zu finden, um Menschen in verschiedenen sozialen Lagen, Lebensphasen und mit unterschiedlichen kulturellen Präferenzen zu erreichen, ist anspruchsvoll. Gleichzeitig ist es legitim, dafür Zeit und Geld zu investieren. Geschieht dies nicht, läuft die Prävention Gefahr, bei der Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit in Zielkonflikte zu geraten und soziale Unterschiede zu verstärken. Der sechste Präventionstag ist deshalb dem Thema «Zielgruppen der Suchtprävention erreichen» gewidmet.

DIE ANMELDEFRIST IST ABGELAUFEN

Programm

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Kantonale Aktionspläne Alkohol plus (KAP plus)

Alkoholprävention und Suchthilfe für die Migrationsbevölkerung
Dienstag, 7. Juni 2016 – Basel

- Anmeldungen nicht mehr möglich -

Die Bedeutung von Alkohol variiert je nach soziokultureller Herkunft, entsprechend ist auch der Umgang mit Alkohol und den daraus entstehenden Problemen unterschiedlich. Je bunter die Schweiz durchmischt ist, desto vielfältiger müssen auch die Präventions- und Beratungsangebote gestaltet sein. Dies stellt hohe Anforderungen an die entsprechenden Stellen. Studien zeigen, dass insbesondere der Zugang zu Informationen und Beratung/Therapie für Menschen mit Migrationshintergrund erheblich erschwert ist.

Um diese Hürde abzubauen, werden seit einigen Jahren Anstrengungen unternommen, damit die Migrantinnen und Migranten in der Schweiz mit Präventions- und Beratungsangeboten im Alkoholbereich besser erreicht werden können.

Doch wer ist mit «Migrationsbevölkerung» überhaupt gemeint? Und sind diese Menschen schwer erreichbar oder doch eher die Behörden und Beratungsstellen? Welche Rolle haben die Kantone in Bezug auf die spezifische Unterstützung dieser Bevölkerungsgruppe? Wie werden Beratung und Behandlung konzipiert, um eine möglichst hohe Wirksamkeit zu erzielen, und welche Überlegungen stehen dahinter? Wie unterscheidet sich die Prävention/Beratung von Menschen mit Migrationshintergrund von der Prävention/Beratung von Menschen ohne Migrationshintergrund? Gibt es konkrete Instrumente, welche Fachstellen in der Arbeit mit dieser Zielgruppe unterstützen können?

Die vierzehnte «KAP plus»-Veranstaltung rückt diese Fragen ins Zentrum: Zwei Inputreferate beleuchten den Begriff der Migration sowie die Erfolgsfaktoren für die Prävention und die Therapie in der Migrationsbevölkerung. Im zweiten Teil der Veranstaltung haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, während 90 Minuten konkrete Fragen, die in diesen Zusammenhängen in ihrem Alltag auftauchen, anhand von bestehenden Angeboten und Projekten zu diskutieren.

Folgende Workshops werden angeboten

Workshop 1
«Erreichbarkeit von Migrantinnen und Migranten in Prävention und Interaktion»
Katharina Liewald, Projektleiterin migesplus.ch, Schweizerisches Rotes Kreuz, Gesundheit und Diversität

Dieser Workshop thematisiert die Erreichbarkeit der Migrationsbevölkerung für die Prävention und Gesundheitsförderung. Dabei spielt insbesondere mehrsprachiges Informationsmaterial eine wichtige Rolle, um den Zugang zu Gesundheitsinformationen trotz Sprachbarrieren zu ermöglichen. Migesplus.ch – das Info-Portal für Gesundheit und Migration fördert den Zugang zu Gesundheitsinformationen und die Gesundheitskompetenz der Migrationsbevölkerung.

Workshop 2
«Betriebliche Strukturen und Prozesse für eine migrationsgerechte Prävention»
Maya Mezzera, Bereichsleiterin Sozialraum, Berner Gesundheit, Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention

In diesem Workshop wird thematisiert, welche Voraussetzungen eine Institution – zum Beispiel im Hinblick auf interne Prozesse und Strukturen – schaffen muss, damit Präventions- und Beratungsangebote auch Migrantinnen und Migranten erreichen.

Workshop 3
«Suchtberatung für MigrantInnen»
Mara Hermann-Aita, Stellenleiterin, MUSUB, Multikulturelle Suchtberatungsstelle beider Basel (Kanton Basel Stadt und Basellandschaft)

Dieser Workshop thematisiert die Suchtberatung für Menschen mit einem Migrationshintergrund und greift die doppelte Integrationsleistung der Multikulturellen Suchtberatungsstelle MUSUB auf: die individuelle und die gesellschaftliche Integration. Dabei wird die Problematik der Verbindung von Sucht und Migration diskutiert.
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Weitere Veranstaltungen
Die zweite KAP plus-Veranstaltung findet am 13. September 2016 in Winterthur statt und beschäftigt sich mit der Prävention und Alkoholberatung auf Webseiten und Apps. Die ganztägige KAP-Tagung vom 8. November 2016 in Bern widmet sich dem Thema «Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten: Wie weiter? Diskussion aktueller alkoholpolitischer Handlungsspielräume und Rückblick auf das Nationale Programm Alkohol».
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Substanzkonsum in der Schweiz: Welche Verantwortung trägt der Staat, welche der Konsument?

Wenn es um den Konsum von Substanzen geht, scheiden sich beim Thema der Eigenverantwortung rasch einmal die Geister. Für die einen ist klar: Wer konsumiert und sich, seinem Umfeld oder Dritten damit Schaden zufügt, muss auch geradestehen, das heisst unter anderem auch bezahlen dafür. Für die anderen ist nicht minder klar, dass ein situativ oder chronisch übermässiger Substanzkonsum oder eine Abhängigkeit nicht einfach auf das Prinzip der Eigenverantwortung reduziert werden darf. Vielmehr müssen sich aus ihrer Perspektive auch weitere Akteure, allen voran die Politik, verantwortlich zeichnen für die Folgen des Substanzkonsums für das Individuum, die öffentliche Gesundheit und die Wirtschaft.

Doch wie viel und welche Verantwortung muss der Konsument oder die Konsumentin übernehmen, wie viel und welche Verantwortung tragen Politik und Verwaltung? Oder anders gefragt: Wie viel und welchen Staat braucht der Drogenmarkt?

Diese und damit zusammenhängende Fragen werden an der «Soirée Eigenverantwortung» des Fachverbands Sucht erörtert. Unter «Drogen» werden dabei nicht nur illegale, sondern auch legale Substanzen verstanden sowie Geldspiele, Online-Games, Social Media und weitere Angebote, deren Nutzung zu einer Verhaltenssucht führen können.

- Anmeldungen nicht mehr möglich -

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Nationale Tagung «Wie begegnen sich Sucht und Soziale Arbeit im Alltag?» Am 1. März 2016 findet im Kongresshaus in Biel die Nationale Tagung «Wie begegnen sich Sucht und Soziale Arbeit im Alltag?» statt. Der Anlass richtet sich an Professionelle der Sozialen Arbeit, die nicht spezifisch im Suchtbereich arbeiten.

Der Fachverband Sucht organisiert gemeinsam mit AvenirSocial, dem Verband der Professionellen der Sozialen Arbeit, und dem Groupement Romand d’Etudes des Addictions (GREA) die nationale Tagung «Wie begegnen sich Sucht und Soziale Arbeit im Alltag?». Ziel des Anlasses ist es, die Rolle der Professionellen der Sozialen Arbeit im Hinblick auf die Suchtthematik, Suchtbetroffene und deren Umfeld zu klären und ihnen Handlungsmöglichkeiten im Umgang damit aufzuzeigen. Die Tagung sensibilisiert Sozialarbeitende für das Thema, vermittelt ihnen Wissen rund um Sucht und Abhängigkeit und bringt ihnen die Früherkennung und Frühintervention bei drohenden oder vorhandenen Suchtproblemen näher. Und schliesslich wird den Teilnehmenden die Vernetzung mit KollegInnen aus verschiedenen Institutionen und Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit ermöglicht.

Programm und Anmeldung

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SuchtAkademie 2016
Vom 27. bis 29. Oktober 2016 findet unter dem Motto «Auf zu einer neuen Suchtpolitik» auf dem Monte Verità in Ascona (Tessin) die nächste SuchtAkademie statt.

Die SuchtAkademie ist eine Stakeholderplattform für die Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen der Weiterentwicklung der Schweizerischen Suchtpolitik. Sie versteht sich als interdisziplinäre Plattform, die sich an ein breites Publikum richtet. Im Sinne eines gesamtgesellschaftlichen Dialogs sind neben Sucht- und PräventionsexpertInnen auch AkteurInnen aus weiteren Feldern angesprochen.

Seit 2005 findet die SuchtAkademie alle zwei Jahre im Tagungszentrum Monte Verità in Ascona (Tessin) statt, einem wunderschön gelegenen Ort, der zum freien Denken einlädt.

Die Teilnahme an der SuchtAkademie berechtigt zu 14 Credits der SGPG (Schweizerischen Gesellschaft der Fachärztinnen und -ärzte für Prävention und Gesundheitswesen).

Das aktualisierte Programm mit allen ReferentInnen findet sich hier. Auf dieser Webseite sind auch letzte Anmeldungen möglich.

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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KAP-Tagung 2016

Am 8. November 2016 findet die diesjährige «KAP-Tagung» statt. Dieses Jahr wird unter dem Titel «Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten: Wie weiter?» der Frage nachgegangen, welchen Handlungsspielraum Kantone und Städte sowie der Bund nach dem Scheitern des Alkoholgesetzes haben, um alkoholpräventive Massnahmen auf Gesetzesebene zu verankern.

Dies ist die letzte KAP-Tagung, die im Rahmen des Nationalen Programmes Alkohol (NPA) des Bundesamts für Gesundheit durchgeführt wird. Sie wird deshalb mit einem Rückblick auf die vergangenen KAP- und KAP plus-Veranstaltungen und die beiden NPA-Programme (2008 – 2012 und 2013 – 2016) sowie mit einem Ausblick auf künftige Massnahmen seitens des BAG zur Unterstützung der Kantone bei der Entwicklung ihrer Alkoholpolitiken abgeschlossen.

Der Fachverband Sucht organisiert im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Alkoholfragen (EKAL), des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV), der Schweizerischen Konferenz der kantonalen GesundheitsdirektorInnen (GDK) und des Schweizerischen Städteverbandes (SSV) jährlich eine ganztägige KAP-Tagung sowie zwei halbtägige KAP plus-Veranstaltungen. Die KAP-Tagung organisiert er in Zusammenarbeit mit seinem Westschweizer Partnerverband GREA.

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PeerAkademie 2016
09. November im Berner Generationen Haus
/ Fremdveranstaltung

Bereits zum dritten Mal wird an einer PeerAkademie der Dialog zwischen Fachpersonen und jugendlichen Peerleadern aus Projekten im Gesundheits- und Präventionsbereich gefördert. Dieses Mal soll formal ein Netzwerk gegründet werden, das die Peerarbeit in diesen Settings gezielt professionalisiert und den Austausch intensiviert. An der PeerAkademie werden deshalb nicht nur Inputs erfolgen, sondern es wird auch möglich sein, sich konkret an der Gründung und Gestaltung des Netzwerks zu beteiligen. Partner sind die Pädagogische Hochschule Zürich und Infoklick, Kinder- und Jugendförderung Schweiz.

Bereits besteht die Möglichkeit, sich zum attraktiven Frühbucherrabatt anzumelden.

Weitere Informationen abrufbar auf:
www.aebi-hus.ch/de/zusammenarbeit-ews/projekte/peerakademie.html

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Fachverband Sucht, Weberstrasse 10, 8004 Zürich, T 044 266 60 60, F 044 266 60 61, info@fachverbandsucht.ch | Sitemap | Disclaimer | Impressum | © 2017, Fachverband Sucht