Jonas Wenger

Projektleiter

E-Mail

076 446 90 35

Nationale Plattform «Sucht im Spital»

 

Menschen mit Abhängigkeit haben ein höheres Risiko hospitalisiert zu werden als die übrige Bevölkerung. Die Aufnahme erfolgt oft zur Behandlung von somatischen oder psychiatrischen Mehrfacherkrankungen und nicht zur spezialisierten Behandlung der Sucht. Diese Hospitalisierungen können sowohl für die Patient:innen als auch für die medizinisch-pflegerischen Teams eine erhebliche Herausforderung darstellen. Gleichzeitig bietet der Spitalaufenthalt eine wertvolle Gelegenheit: die Möglichkeit der Früherkennung oder einer vertieften Auseinandersetzung der Betroffenen mit ihrer eigenen Gesundheit in einer Phase, in der sie bereits in medizinischer Behandlung sind.

Der Groupement Romand d’Etudes des Addictions GREA und der Fachverband Sucht organisieren am Freitag, 6. November, einen halbtägigen Austausch von Erfahrungen zum professionellen Umgang mit Konsum und Sucht im Spital. Im Fokus dabei stehen konkrete Praxisbeispiele und Grundlagen zur professionellen Begleitung von Menschen mit Abhängigkeit im Spital.

 

Programm


12.45                   Empfang und Begrüssung

13.00 – 13.20       Kontext und Ziele des Erfahrungsaustauschs
                            (mit Simultanübersetzung)

13.30 – 15.00       Thematische Ateliers

  • Professionelle Haltungen und Rahmenbedingungen im Spital 
    Welchen Einfluss haben professionelle Haltungen der Fachpersonen im Spital auf die Behandlung von Menschen mit Abhängigkeit, die aufgrund somatischer oder psychiatrischer Erkrankungen hospitalisiert sind? Welche Chancen und Herausforderungen zeigen sich während der Behandlung im Spital?
  • Peer-Berater:innen in der spezialisierten Suchtbehandlung: Mehrwert, Herausforderungen sowie organisatorische und professionsspezifische Aspekte
    Welche Herausforderungen zeigen sich bei der Peer-Begleitung von Menschen mit Abhängigkeit? Welche Chancen ermöglicht die Peer-Begleitung für die Betroffenen wie auch für die involvierten Fachpersonen?
  • Wer vertritt die Interessen von Patient:innen mit Suchterkrankungen in Schweizer Spitälern?Welche Akteure und welche Kooperationen zwischen diesen sind zentral, um die Position der betroffenen Menschen mit Abhängigkeit im Schweizer Gesundheitssystem zu stärken?

 

15.00 – 15.30      Kaffeepause

15.30 – 17.15       Präsentation der Workshop-Ergebnisse 

17.15 – 17.30       Schlusswort

17.30                  Apéro

 

PROGRAMM

 

Zielgruppe
Fachpersonen aus der Pflege, Ärzt:innen, Fachpersonen aus der medizinischen und nicht-medizinischen Suchthilfe, Fachpersonen der psychosozialen Begleitung

Datum
Freitag, 06. November 2026
13.00 bis 17:30 Uhr

Kosten
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Hinweis 
Aus organisatorischen Gründen bitten wir interessierte Personen und Organisationen, sich vorab anzumelden. Das endgültige Programm wird anfangs September hier veröffentlicht.


Anmeldung

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Veranstaltungsinformationen


Datum
06.11.26

Veranstalter
GREA, Fachverband Sucht

Ort
Bern

Typ
Veranstaltungen

Kosten
kostenlos