Patricia Sager

Veranstaltungen und Fortbildungen / Projektleiterin

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R1-19 / Neue Tabakersatzprodukte – ein Mittel zur «Harm-Reduction»?

Der E-Zigaretten-Markt ist unübersichtlich geworden. In hoher Kadenz werden u.a. von der Tabakindustrie neuartige Produkte lanciert. Auch in der Schweiz hat der Konsum solcher Produkte in den letzten Jahren zugenommen.

Wenn evidenzbasierte Raucher-Entwöhnungsprogramme nicht den gewünschten Erfolg haben, sind grundsätzlich alle Technologien willkommen, die ein rasches Anfluten von Nikotin im Zentralnervensystem ermöglichen. Die Analyse der beim Dampfen anfallenden Substanzen legt nahe, dass diese die Lunge und weitere Organe weniger schädigen als Tabakrauch. Dies scheint plausibel, auch wenn langzeitliche Studien zu deren Auswirkungen noch fehlen.

In diesem Kurs wird die Pharmakologie von Nikotin, seine Auswirkungen auf den menschlichen Körper sowie das Schädigungspotenzial von Begleitsubstanzen im Rauch von Zigaretten und im Aerosol von E-Zigaretten dargestellt. Neue auf dem Markt erhältliche Produkte wie u.a. IQOS und JUUL werden besprochen. Zudem wird auf die aktualisierte Datenlage zur Erleichterung des Rauch-Stopps mittels E-Zigaretten eingegangen.

Weitere Aspekte, die zur Sprache kommen:

  • Was sind die aktuellen gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf verschiedene Tabak- und Nikotinprodukte?
  • Risikobasierter Ansatz entsprechend der mit dem Konsum der verschiedenen Tabak- und Nikotinprodukte verknüpften Risiken
  • Was soll man konkret nikotinabhängigen Raucherinnen und Rauchern raten, die aussteigen wollen?

Zielgruppe

Fachpersonen der Prävention und Beratung, weitere Interessierte

Lernziele

Die Teilnehmenden

  • lernen die Physiologie der Nikotin-Abhängigkeit und die gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens kennen.
  • verstehen die Technologie der E-Zigarette und erhalten einen Überblick über derzeit auf dem Markt erhältliche Produkte.
  • erhalten Kenntnisse der aktuellen wissenschaftlichen Literatur zum Erfolg von Rauchstopp mithilfe von E-Zigaretten.

Referent

Erich W. Russi; emeritierter ordentlicher Professor für Pneumologie der Universität Zürich, ehemaliger Direktor der Klinik für Pneumologie am Universitätsspital Zürich. Seit der Pensionierung 2013 teilzeitlich in einer Praxis für Lungenkrankheiten, Allergien und Immunschwäche in Luzern tätig; Präsident der Abteilung B der Kantonalen Ethikkommission des Kantons Zürich; Mitglied des Spitalrats des Spitals Schwyz

Weiterführende Informationen

Ausschreibung als pdf

Datum

Donnerstag, 7. November 2019
13.45 bis 17.00 Uhr

Ort

Katholische Hochschulgemeinde aki
Hirschengraben 86, 8001 Zürich, Tel. 044 254 54 60
www.aki-zh.ch

Kosten

Fr. 90.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 140.– für Nicht-Mitglieder

Diese Fortbildung wird durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitfinanziert.

Teilnahmebedingungen

Entscheid über Durchführung: in der Regel vier Wochen vor der Veranstaltung.

Teilnehmende: maximal 22

Die Anmeldung ist verbindlich. Sie kann jeweils bis vier Wochen vor dem Kurs kostenfrei storniert werden.

Bei einer späteren Stornierung berechnen wir folgende Beträge:

  • Weniger als vier Wochen bis eine Woche vor dem Kurs 50% des Kursbeitrages
  • Sechs Tage vor dem Kurs bis Kurstag 100% des Kursbeitrages.

Für die Einhaltung der Fristen zählt das Eintreffen einer schriftlichen Stornierungserklärung (Brief, Telefax, E-Mail) bei unserer Geschäftsstelle. Telefonische Stornierungen können nicht bearbeitet werden.


Anmeldung

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Datum
07.11.19

Veranstalter
Fachverband Sucht

Ort
Zürich

Typ
Fortbildungen

Kosten
Fr. 90.- für Mitglieder des Fachverbands Sucht

Fr. 140.- für Nicht-Mitglieder

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