Patricia Sager

Projektleiterin | Fortbildungen

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B2-21 / Blended Counseling – Übersicht und Einführung

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Blended Counseling bezeichnet die systematische, passgenaue Kombination von digitalen und analogen Kommunikationskanälen in der Beratung. Blended Counseling verknüpft gezielt die Vorteile verschiedener Kommunikationskanäle in der Beratung. Dies kann aus mehreren Gründen gewinnbringend sein: Zum einen passt sich das Beratungsangebot an das Kommunikationsverhalten der Klient:innen an. Dadurch werden Beratungsprozesse sowohl lebensweltnäher und flexibler als auch verbindlicher gestaltet. Zum anderen soll die Beratungsbeziehung durch den intensiveren Beratungsprozess stabilisiert und nach Abschluss der Beratung eine grössere Nachhaltigkeit ermöglicht werden (Hörmann et al. 2019)1.

Die Fortbildung bietet eine Einführung in das Thema Blended Counseling und einen Überblick über verschiedene Kommunikationsformen und datenschutzkonforme Tools. Anhand von Beispielen aus der Suchtberatung wird aufgezeigt, wie die Umsetzung von Blended Counseling konkret aussehen kann.

1Hörmann, Martina / Aeberhardt, Dania / Flammer, Patricia / Tanner, Alexandra / Tschopp, Dominik / Wenzel, Joachim (2019). Face-to-Face und mehr – neue Modelle für Mediennutzung in der Beratung. Schlussbericht zum Projekt. Olten: FHNW. URL: https://www.blended-counseling.ch/wp-content/uploads/sites/56/2020/06/2019_Face_to_Face_und_mehr_Schlussbericht_FHNW.pdf [2020-09-03].

Themen

  • Digitale Medien in der Beratung: Chancen und Herausforderungen
  • Kommunikationsformen im Überblick
  • Grundlagen Blended Counseling – vom «entweder - oder» zum «sowohl als auch»
  • Von der Szenarien-Entwicklung bis zur Umsetzung – Exemplarische Blended Counseling-Szenarien aus der Suchtberatung
  • Übersicht Technik und Tools
  • Angebote und Möglichkeiten zur Vertiefung des Themas
  • Beispiele aus der Praxis

Lernziele

Die Teilnehmenden

  • wissen, wie Blended Counseling in der Beratung von Klient:innen eingesetzt werden kann und kennen die fachlichen Grundlagen.
  • kennen die wichtigsten technischen Hilfsmittel zur Umsetzung von Blended Counseling.
  • können auf der Grundlage der Fortbildung entscheiden, ob/ welche weiteren Schritte zur Umsetzung von Blended Counseling in ihrer Fachstelle geleistet werden sollen.

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Geschäftsführende von Sucht-Fachstellen, die überlegen, ob sie Blended Counseling in ihrer Institution umsetzen wollen. Angesprochen sind ausserdem Sucht-Fachpersonen oder Peer-Beratende, die sich einen Überblick über die Möglichkeiten von Blended Counseling verschaffen möchten. Auch alle weiteren Personen mit diesem Ziel sind willkommen.

Referierende

Gina Camenzind, MSc, Dipl. Psychologin
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement, HSA FHNW Olten. Arbeitsschwerpunkt Blended Counseling, analoge und digitale Beratungsformate in der Sozialen Arbeit

Alwin Bachmann, Lic. phil., Psychologe
Stv. Leiter Infodrog, Leitung und Koordination des Online-Suchtportals «SafeZone.ch»

Martin Lobsiger, B.Sc. Soziale Arbeit, DAS systemisch-lösungsorientierte Beratung. Fachmitarbeiter Beratung und Therapie, Face-to-Face, Online und Blended bei Berner Gesundheit Zentrum Bern

Weiterführende Informationen

Ausschreibung als pdf

Datum

Mittwoch, 23. Juni 2021
9.15 bis 17.00 Uhr

Ort

Pfarreizentrum Liebfrauen
Weinbergstrasse 36, 8006 Zürich, Tel. 043 244 75 00

Kosten

Fr. 175.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 265.– für Nicht-Mitglieder

Diese Fortbildung wird durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitfinanziert.

Teilnahmebedingungen

Mit Ihrer Anmeldung akzeptieren Sie unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen. Bitte lesen Sie diese aufmerksam durch.


Datum
23.06.21

Status
Bestätigt

Veranstalter
Fachverband Sucht

Ort
Zürich oder online

Typ
Fortbildungen

Kosten
Fr. 175.- für Mitglieder des Fachverbands Sucht

Fr. 265.- für Nicht-Mitglieder

Anmeldungen
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