Jonas Wenger

Stv. Generalsekretär

E-Mail

076 446 90 35

Meldepflicht, Melderecht, Meldebefugnis – Instrumente für die Suchthilfe und -prävention?

Artikel 3c «Meldebefugnis» trat 2011 mit dem revidierten Betäubungsmittelgesetz BetmG in Kraft. Er ermöglicht Fachpersonen und -stellen der Erziehung, des Sozialen, der Gesundheit und der Justiz und Polizei, «Fälle von vorliegenden oder drohenden suchtbedingten Störungen, namentlich bei Kindern und Jugendlichen» den zuständigen kantonalen Stellen zu melden. Auch Artikel 314c, 314d, 443 sowie 453 ZGB betreffen Gefährdungsmeldungen durch Fachpersonen, allerdings an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB). Noch heute ist vielen Fachpersonen nicht immer klar, welche Art von Meldung an welche Stelle erfolgen kann oder muss und mit welchen Konsequenzen. Für welche Fälle sind Meldungen ein Muss, wo können sie unterstützende Instrumente sein, und in welchen Situationen sind sie in unserem Kontext nicht hilfreich?

Im Fokus stehen zuerst die Ergebnisse einer Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse zu Meldungen bei einem problematischen Substanzkonsum oder einer Suchtgefährdung mit Fokus auf Kinder und Jugendliche (Infodrog Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG)). Danach werden die anwendbaren rechtlichen Grundlagen für Gefährdungsmeldungen im Suchtbereich vorgestellt, sowohl in Bezug auf Kinder und Jugendliche als auch auf Erwachsene und unter Einbezug konkreter Fälle. Schliesslich können die Teilnehmenden ihre offenen Fragen zu konkreten Fällen den anwesenden Expert:innen stellen sowie ihre Erfahrungen und Umgangsweisen mit Meldungen untereinander austauschen.

 

Programm

Programm als PDF

Datum

Dienstag, 7. Februar 2023
13.15 – ca. 16.00 Uhr

Veranstaltungsort

online (Zoom)

Anmeldeschluss

2. Februar 2023

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Veranstaltungsinformationen


Datum
07.02.23

Status

Veranstalter
Fachverband Sucht

Ort
online (Zoom)

Typ
Mitgliederanlass

Kosten
CHF 70.- (Mitglieder)
CHF 110.- (Nicht-Mitglieder)

Anmeldeschluss
02.02.23