Patricia Sager

Projektleiterin | Fortbildungen

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O8-23 / Rassismus in der medizinischen Behandlung – Was hat das mit mir zu tun und was kann ich dagegen tun?

Die Erfahrung von Migration prägt auch die Schweizer Gesellschaft: viele Menschen wachsen mit einer eigenen oder familiären Migrationsgeschichte und/oder -erfahrung auf. Und viele von ihnen machen Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen. Diese Erfahrungen – wie auch andere – prägen die betroffenen Menschen und können medizinische Folgen, wie Nachteile in der Behandlung, mit sich bringen. Rassistische Erfahrungen machen Menschen auch im Gesundheitssystem. Das medizinische Personal ist in der Regel empathisch und zugewandt, doch rassistische Denkmuster und Verhaltensweisen sind oftmals nicht bewusst. Aktuell sind wenige Informationen und Fachwissen über Rassismus im Gesundheitssystem vorhanden und auch fehlt eine gesellschaftliche Debatte darüber.

In diesem Kurs möchten wir gemeinsam erste Schritte unternehmen, um diese Wissenslücken zu schliessen. Wir setzen uns theoretisch mit dem Thema Rassismus auseinander und fokussieren dabei auch auf unsere eigenen Verhaltensweisen und innere Vorurteile und Bilder.

Lernziele

  • Die Teilnehmenden kennen die Definition, Auswirkungen und Arten von Rassismus und wissen, welche Gefühle bei Betroffenen im Zusammenhang mit rassistischen Situationen aufkommen können.
  • Sie sind in der Lage ihre eigene Position innerhalb des Systems zu benennen und ihre Perspektive zu reflektieren.
  • Die Teilnehmenden kennen erste Handlungsoptionen gegen Rassismus und können eigene Grenzen diesbezüglich benennen.

Zielgruppe

Diese Fortbildung richtet sich an Fachpersonen aus allen Bereichen der Suchtprävention und Suchthilfe, die sich mit Rassismus, der eigenen Haltung und Vorfällen von Rassismus im (Berufs-)Alltag auseinandersetzen wollen.

Referentin

Ify Odenigbo ist in Nigeria geboren, in Nigeria und Deutschland aufgewachsen und lebt seit einigen Jahren in der Schweiz. Sie arbeitet als Ärztin in der ambulanten psychiatrischen Gesundheitsversorgung. Daneben ist sie mit Themen um diskriminierungskritische, traumasensible, empowernde und bindungsorientierte Begleitung von kleinen und grossen Menschen engagiert. Sie ist im Netzwerk Bla*Sh aktiv und setzt sich mit Ijeoma Parenting u.a. für Familien mit Schwarzen Kindern, Kindern of Color und indigenen Kindern ein.

Weiterführende Informationen

Ausschreibung als pdf

Datum

Donnerstag, 22. Juni 2023, 9.15 bis 17.00 Uhr

Ort

Pfarreizentrum Liebfrauen
Weinbergstrasse 36, 8006 Zürich, Tel. 043 244 75 00

Kosten

Fr. 175.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 265.– für Nicht-Mitglieder

Diese Fortbildung wird durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitfinanziert.

Teilnahmebedingungen

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Anmeldung

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Veranstaltungsinformationen


Datum
22.06.23

Veranstalter
Fachverband Sucht

Ort
Zürich

Typ
Fortbildungen

Kosten
Fr. 175.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht

Fr. 265.– für Nicht-Mitglieder

Anmeldungen
2 / 22

Anmeldeschluss
07.06.23