Patricia Sager

Projektleiterin | Fortbildungen

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J1-24 / Mischkonsum bei Jugendlichen – Wie können wir die Angebote der Suchtarbeit für junge Menschen zugänglich machen?

*** Diese Fortbildung ist ausgebucht. Es wird eine Warteliste geführt. ***

Mischkonsum bezeichnet die gleichzeitige oder zeitnahe Einnahme von zwei oder mehreren psychoaktiven Substanzen, sodass sich die Wirkungen überlagern. In letzter Zeit hat vor allem der Mischkonsum bei Jugendlichen Aufmerksamkeit erregt, wobei insbesondere die Kombination von zentralnervös dämpfenden Medikamenten (z.B. Opioide wie Codein, Tramadol; Benzodiazepine wie Xanax) oder der Mischkonsum von dämpfenden Medikamenten mit Alkohol in Erscheinung traten. Aktuelle bevölkerungsbezogene Studien wie z.B. die HBSC-Studie oder die z-proso-Studie zeigen, dass eine bedeutsame Anzahl junger Menschen Erfahrungen mit nicht verschriebenen Medikamenten und Mischkonsum hat. Dies birgt hohe Risiken: Die Kombination von zentralnervös dämpfenden Substanzen kann lebensgefährlich sein. Zudem scheint es, dass einige Jugendliche Medikamente und andere psychoaktive Substanzen im Sinne einer (dysfunktionalen) Bewältigungsstrategie konsumieren, um mit Stress und Belastungen umzugehen und den Widrigkeiten zu entfliehen. Dadurch entsteht ein Risiko für eine Suchtentwicklung. Obschon Fachpersonen und Institutionen das Phänomen zunehmend als wichtig erachten, fehlen sowohl Strategien als auch Angebote, um diese Jugendlichen zu erreichen und adäquat zu versorgen. Oder – andersherum formuliert – für viele dieser Jugendlichen sind die Suchthilfeangebote schwer erreichbar. Dies geht auch damit einher, dass risikopräventive und schadensmindernde Botschaften und Informationen bei konsumierenden Jugendlichen oft nicht ankommen.

In dieser Fortbildung werden Herangehensweisen und Praxisansätze aufgezeigt, wie es gelingen kann, den Zugang zu Beratungsangeboten und schadensmindernden Angeboten für Jugendliche zu verbessern. Zudem wird ein Diskurs darüber geführt, wie die Risikokommunikation aus der Perspektive der Prävention und der Schadensminderung verbessert werden kann. Der Ablauf gliedert sich in die Teile «Grundlagenwissen», «gute Praxismodelle», «Haltung» und «Vernetzung und Zusammenarbeit».

Lernziele

  • Die Teilnehmenden verfügen über aktuelles Grundlagenwissen zu Medikamenten(misch)konsum bei Jugendlichen.
  • Sie erhalten Ideen und Impulse, wie die eigenen Angebote weiterentwickelt werden können, um die Zugänglichkeit für Jugendliche zu verbessern.
  • Zudem wird ein Austausch zwischen Fachleuten der Beratung und Behandlung, Schadensminderung und der Prävention ermöglicht.

Zielgruppe

Diese Fortbildung richtet sich an Fachpersonen, die in der Suchtberatung, Behandlung, Schadensminderung und Prävention tätig sind.

Referierende

Alwin Bachmann, Stv. Leiter Infodrog, Leitung und Koordination des Online-Suchtportals «SafeZone.ch»

Yannis Green, Sozialarbeiter, Drogeninformationszentrum (DIZ) Stadt Zürich

Weiterführende Informationen

Ausschreibung als PDF

Datum

Dienstag, 12. März 2024
9.15 bis 17.00 Uhr

Ort

Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

Kosten

Fr. 220.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht
Fr. 330.– für Nicht-Mitglieder

Teilnahmebedingungen

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Anmeldung

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Veranstaltungsinformationen


Datum
12.03.24

Status
garantierte Durchführung

Veranstalter
Fachverband Sucht

Ort
Zürich

Typ
Fortbildungen

Kosten
Fr. 220.– für Mitglieder des Fachverbands Sucht

Fr. 330.– für Nicht-Mitglieder

Anmeldungen
22 / 22

Anmeldeschluss
06.03.24