Unterrepräsentation von FINTA*-Personen im Drug Checking: Ergebnisse einer schweizweiten Befragung und mögliche Konsequenzen für die Praxis
Veranstaltungsreihe «What's new?»
Die Veranstaltungsreihe «What’s new?» stellt Neuerungen in verschiedenen Phasen vor: In der Phase des Ausprobierens genauso wie in der Überführung in ein Regelangebot, in der Phase des Erfolgs ebenso wie des Scheiterns. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die vielen kleinen und grossen Neuerungen, die in der Suchthilfe, -behandlung und -prävention stattfinden, sichtbar zu machen und den Austausch von Wissen zu vereinfachen.
Nach der erfolgreichen ersten Runde von «What's new?» 2023/2024 und der Wiederholung im vergangenen Jahr folgt nun die 3. Edition im Jahr 2026.
Unterrepräsentation von FINTA*-Personen im Drug Checking: Ergebnisse einer schweizweiten Befragung und mögliche Konsequenzen für die Praxis
Frauen und weitere FINTA*-Personen sind in den Drug-Checking-Angeboten der Schweiz deutlich unterrepräsentiert: Nur rund 15% der Nutzerinnen identifizieren sich als weiblich oder divers. Vor diesem Hintergrund hat das Drogeninformationszentrum Zürich (DIZ) eine sechsmonatige Online-Befragung von FINTA-Personen durchgeführt. Die Befragung fand in Zusammenarbeit mit weiteren Drug-Checking-Angeboten in der Deutschschweiz und der Romandie statt. Ziel war es herauszufinden, weshalb FINTA*-Personen die Angebote seltener nutzen, welche Anpassungen nötig wären, um sie besser zu erreichen und welcher spezifische Informationsbedarf besteht.
Im Input von Stephanie Alexandra Twerdy (DIZ) werden die Ausgangslage, die Durchführung der Befragung sowie erste Erkenntnisse für die Praxis vorgestellt. Es wird der Frage nachgegangen, was Zugangsbarrieren sind, wo Wissenslücken zu geschlechtsspezifischem Substanzkonsum bestehen und wie schadensmindernde Angebote und Inhalte zugänglicher und zielgruppenspezifischer gestaltet werden können. Zudem wird diskutiert, welche, strukturellen, kommunikativen oder organisatorischen Veränderungen notwendig sind, um Drug Checking inklusiver zu gestalten.
Programm
Programm als Pdf
13.30 Begrüssung
Flavia Berger, Fachverband Sucht
13.35 Inputreferat
Unterrepräsentation von FINTA*-Personen im Drug Checking: Ergebnisse einer schweizweiten Befragung und mögliche Konsequenzen für die Praxis
Stephanie Alexandra Twerdy, Sozialarbeiterin, Drogeninformationszentrum (DIZ) Stadt Zürich
14.10 Diskussion
Wie können bestehende Angebote inklusiver und zielgruppengerechter gestaltet werden?
- Welche Barrieren bestehen beim Zugang zu schadensmindernden Angeboten?
- Wie lassen sich gewünschte Anpassungen in die Praxis umsetzen?
- Wo bestehen Informationslücken in der Forschung und wie können diese geschlossen werden?
- Welche Erkenntnisse lassen sich auf andere Bereiche der Suchthilfe und Prävention übertragen?
14.40 Abschluss
Datum
Mittwoch, 4. November 2026, 13.30–14.30
Veranstaltungsort
Die Veranstaltung findet online via Microsoft Teams statt. Der Link wird ca. 1-2 Tage im Voraus an die Teilnehmenden verschickt.
Weitere Ausgaben der Veranstaltungsreihe
08. September 2026: Dry January evaluiert: Was bewirkt ein alkoholfreier Monat?
22. Oktober 2026: Hinschauen, einschätzen und begleiten: Früherkennung und Frühintervention (F+F): ein Handbuch für Bezugspersonen
2. Dezember 2026: Zieloffene Suchtarbeit im Pflegeheim «kT 55+»: Vom Pilotprojekt zum Regelangebot
Mitte Januar 2027 (tbd): Pilotprojekt Intensives Case Management für Menschen mit schweren Abhängigkeitserkrankungen
Haben Sie selber eine Neuerung, an der Sie arbeiten, die erfolgreich war, oder aus deren Scheitern Sie wertvolle Schlüsse gezogen haben und die Sie mit anderen Mitgliedern des Fachverbands Sucht teilen möchten? Nehmen Sie gerne Kontakt mit Flavia Berger auf.
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Datum
04.11.26
Veranstalter
Fachverband Sucht
Ort
Online via Microsoft Teams
Typ
What's new?
Kosten
kostenlos
Anmeldeschluss
03.11.26
