Patricia Sager

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L7-19 / Leistungssensible Suchttherapie – Entstigmatisierung und Rückfallprävention

 

Diese Fortbildung wurde aufgrund geringer Nachfrage abgesagt. Die Klinik im Hasel bietet am 30./31. August 2019 dieselbe Fortbildung an. Weitere Informationen zur Fortbildung Leistungssensible Suchttherapie der Klinik im Hasel

 

Die Leistungssensible Suchttherapie (LST) beinhaltet ein Kurzinterventionsmodul (Sicherheit durch Haltung), das zur Ergänzung der qualifizierten Entzugsbehandlung erarbeitet wurde. Der Schwerpunkt der LST liegt auf einer Haltungsänderung gegenüber der Abhängigkeitserkrankung. Im Rahmen von drei Gruppensitzungen wird eine «leistungssensible» Haltung implementiert. Der Einbezug nahestehender Personen spielt dabei eine zentrale Rolle, um die langjährigen Abstinenzbemühungen der Betroffenen zu würdigen und mit der tragenden positiven Emotion Stolz zu verknüpfen. In ersten Wirksamkeitsüberprüfungen wies die Interventionsgruppe während der Behandlungsdauer eine signifikant tiefere Rückfallhäufigkeit auf als die Kontrollgruppe. Die Rückfallhäufigkeit während der Behandlung kann als Prädiktor für die Abstinenzsicherheit nach Austritt betrachtet werden1.

1 Küfner, H., Feuerlein, W. & Huber, M. (1988). Die Stationäre Behandlung von Alkoholabhängigen: Ergebnisse der 4-Jahreskatamnesen, mögliche Konsequenzen für Indikationsstellung und Behandlung: Suchtgefahren, 34, 40-47.

Zielgruppen

Die Fortbildung richtet sich an Fachpersonen der ambulanten, teilstationären und stationären Suchttherapie.


Datum
12.06.19
13.06.19

Veranstalter
Fachverband Sucht

Ort
Zürich

Typ
Fortbildungen