Die ersten Schweizer Geldspiele sind online – GREA und der Fachverband Sucht organisierten ein Seminar

20.08.2019 / Nun ist es soweit: Nur wenige Tage nachdem in der Schweiz Geldspiele im Internet erlaubt wurden, schaltete das Casino Baden sein Angebot online. Der Bundesrat hatte auch die Gesuche der Spielbanken Davos, Luzern und Pfäffikon gutgeheissen. Seit dem 1. Juli sind ausserdem die Seiten von ausländischen Anbietern gesperrt. Die Netzsperren, welche die politische Diskussion in der Abstimmungskampagne dominiert hatten, sind somit Realität.

Mit dem Geldspielegesetz werden nicht nur die Karten für die Casinos neu gemischt, auch die Suchthilfe muss sich auf die neue Situation einstellen. Darum organisierten der Fachverband Sucht und der Groupement Romand d'Etudes des Addictions (GREA) am 17. Juni ein nationales Seminar. Der Anlass ermöglichte einen ersten Austausch. Im Seminar wurde die Gründung von zwei Arbeitsgruppen beschlossen, um die Suchthilfe in der Erarbeitung der Sozialschutzkonzepte und der Aufhebung von Spielsperren stärker zu positionieren. Die Arbeitsgruppe «Spielsperren» trifft sich am 25. September zu einer ersten Sitzung, die Gruppe «Sozialkonzept» am 2. Oktober. Interessierte Personen können sich bei Manuel Herrmann anmelden.

Dossier Geldspielgesetz

Medienmitteilung der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK)